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Warum ich mich für einen Scan Basic 4-5 entschieden habe.

geschrieben von Nina66 
Warum ich mich für einen Scan Basic 4-5 entschieden habe.
02. October 2006 21:24
Hallo!
Seit längerer Zeit (einigen Jahren!) liebäugele ich mit einem Ofen, meine finanziellen Mittel hatten es jedoch gar nicht zugelassen. Meine Ahnung gleich null – außer einem Bekannten, der seinen Dachboden, auf dem er damals (1994) wohnte mit einem gebraucht (4 Jahre alt, Sichtscheibe defekt, Preis 2000 DM) gekauften San-Ofen beheizte. Mit dem Ofen ist er zweimal umgezogen, stand 2 Jahre still und beheizt seit nunmehr 6 Jahren zusammen mit 2 Anthrazitöfen ein altes Haus. Der Dachboden wurde nach seinem Auszug mit einem „Billigofen“ aus dem Baumarkt beheizt, ich kenne die Unterschiede daher und über den Vergleich im Handling etc. muß man glaube ich nicht diskutieren. Daher habe ich eine Affinität zu Scan, zumal mir andere Marken relativ unbekannt waren.
Nun hatte ich also das Geld (nicht unter 500 € und nicht über 700 €) und ging auf die Suche. Mein zweiter Anlauf war die Firma HXXk, von der ich mich eigentlich gut beraten fühlte, aber nicht wirklich überzeugt war, da meine Preislage nur ein hässlicher Kaminofen mit cremefarbenen Kacheln gewesen wäre. Und bei einem solchen Preis fängt an die Optik für mich eine Rolle zu spielen! Ich habe außer einem Baumarkt und 2 Fachhändlern alles bei uns abgegrast (ich lebe in Großstadtnähe!). Nachdem ich –bei Obi- endlich „meinen“ Ofen fand, zeigte ich diesem letzten Samstag „meiner bessern Hälfte“ (Handwerker). Optisch zufrieden (Fireplace „Frankfurt“) störte er sich an der Breite der Befeuerung. Nun, an eben diesem Samstag haben wir alles Baumärkte abgegrast und sind zu dem Entschluß gekommen NEIN. Wer die Öfen mal genauer inspiziert bekommt das Gruseln. Die Schamottsteine sind alles andere als passend (trifft auf alle Baumarktmodelle zu!) und weisen beim Verschieben Lücken von bis zu 1 cm auf. Ob das gut ist???? Wenn man versehentlich mal eine Tür losläst, wackeln die meisten Öfen sehr bedenklich (übrigens auch der Rika Atrio, der mir gar nicht gefallen hat!!!). Die Bedienung der Aschekästen .... unglaublich, was man da alles erleben kann; von der Größe der Roste (oder wie immer das heißen mag) ganz zu schweigen. Und so entpuppte sich die einzige Alternative aus dem Baumarkt als ein 1200 € Ofen, gegen alles andere haben wir uns entschieden.
Tja und dann las ich am Samstagabend in diesem Forum zwei Aussagen, die mich heute wieder zu einem Fachhändler trieben: „Lieber einen guten Stahlofen, als einen billigen Specksteinofen“. Entweder ist der Ofen aus Vollspeckstein (und damit a.....teuer) oder die Verblendung dient nur der Optik. „Den Scan Basic 4 gibt es schon ab ca. 1700 €“. ICH dachte (...!!) der Einstiegspreis läge bei mindestens 2500 €. So fuhren wir heute zu zwei Fachhändlern. Der erste führte Rika (und Oranier, Wodtke, Olsberg und Wamsler u.a.), der zweite nur Hase und Scan. Das war der erste Laden wo wir gesagt haben, hier würden wir jeden Ofen kaufen. Letztlich haben wir einen Scan Basic 4-5 gekauft, der Preis incl. Anlieferung, Bodenplatte, Anschlussrohr und Schürhaken beträgt 1780 €.
Ich bin happy. Klar, es ist mehr geworden, wie ich eigentlich geplant hatte. Aber hier (und nur hier) hatte und habe ich ein wirklich gutes Gefühl. Ich habe ein Haus und ich möchte diesen Ofen einige Jahre haben. Ich habe viele Öfen gesehen, aber überzeugt haben –mich blutigen Laien- nur sehr wenige. Ich glaube, einen guten Deal gemacht zu haben und werde mir sicher noch einige Tips hier holen, wie gesagt, ich bin eine blutige Anfängerin.
Fairerweise muß ich eines sagen, hätte meine Mutter nicht gesagt, dass sie mir die 1000 € leiht (mit Rückzahlung wie ich kann), wäre ich sicherlich nicht zu meinem „geliebten“ Scanofen gekommen, sondern „nur zu einem billigen Baumarktgerät“.
Viele Grüße aus NDS,
Nina

P.S. Dank an diesem Forum, dem ich einige gute Tips entnehmen konnte!!!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.06 15:15.
Re: Warum ich mich für einen Scan Basic 4-5 entschieden habe.
04. October 2006 16:14
Hallo Nina,

na dann herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Ofen.

Ich hab übrigens am Anfang auch in den Baumärkten rumgeschaut und mich jetzt doch für einen Markenofen von Hase entschieden.
War auch für mich viel Geld, aber im Hinblick auf

-was mach ich, wenn mal was kaputt ist?
-krieg ich in 3-6 Jahren noch ein Ersatzteil für das Ding oder muß ich den Ofen dann wegwerfen?


ist doch Qalität immer am Günstigsten.

Viel Freude damit und LG aus München,

T.
Re: Warum ich mich für einen Scan Basic 4-5 entschieden habe.
05. October 2006 09:42
Hallo Nina,

endlich einmal ein offener und ehrlicher Bericht. Musste dabei schmunzeln, da es uns beim Suchen eines Kaminofens nicht anders erging. War eine richtige Odysse. Der Scan Basic war auch mein Favorit. Händler in über 50 Km (Münster) besucht, der ein Angebot hatte. Endlich! Als wir dann aber ankamen und den Ofen sahen, hat meine Frau gestreikt und das mit recht; wir haben ein 38 qm großes Wohnzhimmer, 2,70 Meter hohe Decken in einem Haus von 1950. Dafür war er dann leider von der Optik her viel zu klein, jammer...

Viel Spaß und Freude an Deinem Ofen

Preacher
Re: Warum ich mich für einen Scan Basic 4-5 entschieden habe.
05. October 2006 11:32
Hallo Nina,

auch uns kommt Deine Geschichte irgendwie bekannt vor. Bei uns war
der Ausgangspunkt zunächst sogar Kataloge (Otto find ich gut, etc).
Dann Baumärkte, denn Budget war zunächst auf max €1000 festgelegt.
Aber auch wir machten schnell die Feststellung - da steht viel, ich
will nicht sagen Müll, aber geht in die Richtung gehts. Nachdem unser
Vermieter dann endlich grünes Licht (hat über ein Jahr gedauert) gab,
gings zu Fachhändlern, da die Auflagen des Vermieters im Grunde nichts
anderes zulassen. Schnell war klar - Budget war Makellatur.
Zum Schluss standen 2 Öfen zur engeren Auswahl, Drooff Varese HF und
@#$%& @#$%& 660T. Zum Schluss blieb der @#$%& übrig, 1. weil er
sofort verfügbar war und 2. ist der Drooff doch ein ziemlicher Klotz.(Wäre
vielleicht was für Dich Preacher)
Auch hat uns der Natstone von Drooff nicht so überzeugt.
So sind dann aus €1000 letztendlich 3250 geworden. Aber dann steht
wohl was Gescheites im Zimmer. Am 20/10 wird er aufgestellt. Froi

Dir viel Spass mit Deinem Scan

Grüssle aus dem Schwarzwald
sabo



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.06 11:33.
Re: Warum ich mich für einen Scan Basic 4-5 entschieden habe.
05. October 2006 13:12
Hallo!

Na das beruhigt mich ja irgendwie, dass es auch anderen so geht wie mir ;-)

Mein größtes Problem ist nun allerdings die Neuaufteilung unseres Wohnzimmers.... Alles muß ja jetzt "um den Ofen rumgebaut" werden und dass ist leider nicht so einfach - seufz.

@ preacher
Mein WoZi ist 2,60 hoch und 30 qm (Hausbau ebenfalls 1950). Klar ist der Ofen größenmäßig ein Zwerg, es stört mich aber nicht wirklich; mir wird schon was passendes zum optischen Vergrößern einfallen. Denn wenn Du den Wirkungsgrad des Ofens siehst (bis 300 m3), ist der schon fast zu groß für den Raum.
Letztlich war unser Entschluß zu Scan aber auch dahingehend, dass er sicher nicht unser letzter Ofen sein wird und ggf. haben Scan-Öfen auch einen ziemlich hohen Wiederverkaufswert.
Alles Gute, dass Ihr "Euren" Ofen auch bald findet.


Viele Grüße
Nina
Nun haben wir ihn also
05. November 2006 15:31
Nu’ is’ er also da!!
Pünktlich zum Einbruch der Kälteperiode konnten wir unseren „Mini-Scan“ in Betrieb nehmen.
Die Lieferung erfolgte besser, als angekündigt und eine Verlängerung bekamen wir vorsorglich auch noch dazu – an dieser Stelle mal ein gaaaanz dickes Lob an das Land der Kamine!!! Der Einbau war dann leider nicht so problemlos wie erwartet; dieses lag aber daran, dass mein Mann sich beim Schornsteineingang vermessen hatte und das Loch 6 cm zu tief war... ;-)))) Die Bodenplatte (1,25 x 1,25) sah auf den ersten Blick reichlich groß aus und wir waren fast geneigt, sie umzutauschen. Jetzt, wo alles steht, stellt sie sich aber als optimal heraus. Dann kam endlich das spannende erste Einbrennen. Wir, die beide keine Ahnung von Feuer machen haben – mussten ohne Hilfe ran. Abgesehen davon, dass wir das Holz etwas unorthodox im Brennraum aufgestapelt haben, klappte es aber wunderbar. Der Schornstein zieht wie eine Eins (was wir natürlich in den ersten Tagen stündlich überprüft haben). Der Einbrenngeruch war auch nicht so schlimm, wie erwartet. Und trotz offenem Fenster und offenen Türen (Einfamilienhaus aus 2 Ebenen, Spitzboden, Vollkeller, Stein, 50er Jahrebau, unisoliert) war es innerhalb kürzester Zeit kuschelig warm. Unsere Katze hat sich als neusten Platz die 18 cm zwischen Ofenrückseite und Wand ausgesucht, unsere Hunde streiten sich um den Platz vor dem Ofen.
Natürlich haben wir unser Wohnzimmer auch schon eingeräuchert und uns ordentlich die Finger verbrannt; auch war unser Holzverbrauch in den ersten 3 Tagen astronomisch. Doch so gaaaanz langsam, nach 5 Tagen, wissen wird, wie wir ihn am besten anfeuern, nach feuern und mit seinen ganzen Luftzufuhren einstellen. Die Wärmeausbeute ist toll. Die Raumtemperatur ist nie unter 20 Grad (aus Geizgründen heize ich mit meiner Gasheizung nur zwischen 18 und 20 Grad, ansonsten muß eine Strickjacke her), der Rest wird noch ausreichend mitgeheizt.
Holz .... das ist echt ein Problem. Richtig bezahlt wird sich unser Ofen erst in zwei Jahren machen, wenn wir unser eigenes Holz verbrennen können (dummerweise haben wir in den letzten Jahren versäumt unser Holz zu behalten und haben es immer verschenkt!). Hinzu kommen natürlich die verschiedenen Holzsorten und Qualitäten. Was sagte Kollegin Sei es drum, wir sind begeistert von unserem Mini! Hergeben? Nie wieder.

Viele Grüße
Nina
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