Zulassung für alten Oranier Typ 6815 durch Emissionsmessung

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Moderator: ScarlettOHara

hallo_spencer
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Zulassung für alten Oranier Typ 6815 durch Emissionsmessung

Beitragvon hallo_spencer » 14. Nov 2017, 09:33

Hallo,
ich wollte einmal fragen, ob jemand schon ein alten Ofen, welcher wegen der Emissionsverordnung außer Betrieb gesetzt werden muss, messen lassen hat und dieser durch den Schornsteinfeger eine Zulassung bekommen hat. Auch alte Öfen können auch heutig Grenzwerte einhalten, gerade wenn man Markengeräte hat.
Ich habe ein alten Oranier Typ 6815 aus den 80er Jahre. Ich finde den Ofen sehr gut, Heizt bestens und verbraucht wenig Holz. Der Ofen hat eine Automatikregelung, was ich besonders schön an diesen Ofen finde. Leider darf ich den nur bis 2020 betreiben. Eigentlich laut Oranier nur bis Ende 2017. Da der Ofen in ein sehr guten Zustand ist, da wenig gebraucht, dachte ich an eine Zulassung durch den Schornsteinfeger.

Hat jemand so etwas schon einmal machen lassen...
Wäre ja interessant wenn es der gleiche Ofen dann wäre, dann könnte man Zulassungen vom Bestimmten Typ weitergeben.....

Foto:
https://i.ebayimg.com/00/s/MTAyNFg3MjM= ... PO/$_9.JPG

Schwarzmann
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Re: Zulassung für alten Oranier Typ 6815 durch Emissionsmessung

Beitragvon Schwarzmann » 14. Nov 2017, 18:42

VERGISSES !!

DAS ist ja ein KOHLE-Ofen, ein sogenannter "Allesbrenner" oder auch Höllenstinker genannt.
Der kann NIE die Anforderungen einhalten, weil er aus einer ganz anderen Zeit stammt, als man sich um saubere HOLZverbrennung einen DRECK scherte. Und GRAD die "schön praktische" Automatikregelung WÜRGT das Feuer regelrecht ab = NOCH MEHR Emissionen und Gestank.

Du hast im Grunde ZWEI Möglichkeiten:

Die Messungen machen lassen

oder DAS Geld dafür gleich im Ofen verbrennen.

Das Geld ist rausgeschmissen. Such Dir lieber einen RICHTIGEN Holzofen.
Viel Erfolg beim Ausprobieren und Feuern

Grüße vom Schwarzmann


(zur Zeit kein eigener Ofen)

Bild
https://www.youtube.com/watch?v=wwoIzLTl_i8

sicherer-ofenkauf.de
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Re: Zulassung für alten Oranier Typ 6815 durch Emissionsmessung

Beitragvon sicherer-ofenkauf.de » 15. Nov 2017, 08:09

Mal im Ernst, wer in einen min. 30 Jahren alten Ofen nur den Gedanken verschwendet, diesen weiter zu betreiben und evtl. messen zu lassen, hat wirklich nichts verstanden.
Hier gibt es nur eins. VERSCHROTTEN und sein Geld in etwas neues investieren.
Wer kommt ernsthaft auf die Idee, das bei einer 30 Jahren alten Waschmaschine oder ein anderes so altes Haushaltsgerät zu machen.
MfG Dieter Klaucke

hallo_spencer
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Re: Zulassung für alten Oranier Typ 6815 durch Emissionsmessung

Beitragvon hallo_spencer » 15. Nov 2017, 09:31

Die Automatikregelung regelt nur die Primäre Luftzufuhr.
Die Sekundäre ist bei Holzverbrennung immer voll geöffnet. So steht es auch in der Bediehnungsanleitung. Nur bei Kohle schließt man die sekundäre Luftzufuhr.
Ich bin von dem Ofen überzeugt, was der an Heizleistung hat und wie wenig ich Holz nachlegen muss, wird der Wirkungsgrad gut sein. Im Vergleich was die Nachbarn in ihren Baumarktblechofen durchjagen müssen um etwas warm zuhaben, ist es kein Vergleich zum alten Oranier.
Der Often ist zwar 30 Jahre alt aber gerade mal die letzten 6 Jahre genutzt worden. Daher noch Tip Top im Zustand.
Aber da ich nich 3 Jahre zeit habe, warte ich erstmal ab. Ich wollt mich nur Informieren was es für Möglichkeiten gibt, den weiter zu betriben.

Wenn ich die BlmSchV so lese müsste ja nach deren definition alle alten Öften Bauart 2 sein, da bei alten Öfen die Tür nicht selbstständig schließt.
Wenn dem so ist, müssten diese doch auch weiterbetrieben dürfen oder sehe ich das falsch......
https://www.ofen.edingershops.de/BImSch ... :_:59.html

Übrigens meine Waschmaschine ist 22 Jahre und läuft tadelos. Bei Miele nichts ungewöhnliches.

Schloti
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Re: Zulassung für alten Oranier Typ 6815 durch Emissionsmessung

Beitragvon Schloti » 15. Nov 2017, 18:45

Messen lassen kanst du ihn schon. Wahrscheinlichkeit daß der durchkommt liegt meiner Meinung nach bei unter 5%. Aufgrund des Aufwandes und der Beanspruchung der Messgeräte liegen die Kosten in meiner Region bei 350 bis 500€. Wenn ein Kollege das billiger macht ist er selber schuld, da diese Messung die Messgeräte und Sensoren derartig beansprucht daß man weinen möchte und mehrer Stunden braucht um die wieder auf Vordermann zu bringen.
Lass es einfach gut sein und schaff dir was neues an.
Gefühlt mag es schon sein daß er weniger braucht, aber aufgrund der Bauart Konstruktion eine richtige .....schleuder.
Früher war die Definition der Öfen anderes. Damals gab es noch keine DIN EN sondern nur DIN. Les mal die alte nach. Teilweise wurden die Öfen in der DIN EN zusammengefasst.


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