61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

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Moderator: ScarlettOHara

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sicherer-ofenkauf.de
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61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 15. Jul 2019, 13:02

61 % des Co2 aus privaten Hauhalten stammt aus der Wärmeerzeugung zum Beheizen von Wohnungen und Häusern. Angaben des Umweltbundesamtes
Also aus dem Verbrennen von Öl, Gas, Holz und Kohle und aus der Erzeugung von Strom der zum Beheizen von Gebäuden verwendet wird.
Damit ist die Wärmeerzeugung der größte Co2 Verursacher. Noch weit vor dem Auto und anderen Energieverbrauchern, wie Haushaltsgeräte.
Hier liegt das größte Einsparpotenzial für Co2. Und 12 Millionen Einzelraumfeuerungsanlagen tragen erheblich zur Co2 Freisetzung bei. Damit wird wieder einmal deutlich, dass das Märchen vom Co2 neutralen heizen mit Holz nur ein Marketingtrick der Ofenindustrie und der Lobbyverbände ist.
Auch wenn man dieses Märchen immer wieder erzählt, bleibt es eine LÜGE.
Global muss die Freisetzung von Co2 durch das Verbrennen von Öl, Gas, Kohle UND Holz verringert werden. Das haben die Beiträge der letzten Monate im Jahr 2019 deutlich gemacht.
Die Zukunft in Deutschland muss CO2 freies Heizen sein. Die Öl- und Gasheizung ist ein Auslaufmodell. Und nun massiv das Verbrennen von Holz zu fordern.. löst das Problem des Co2 nicht. Nur wenn Deutschland eine Insel wäre, die Global abgeschirmt wäre von der Atmosphäre würde das funktionieren. Das ist aber nicht so.
Und wie sagt es Prof. Dr. Rainer Mausfeld doch SEHR deutlich:
Die Kluft zwischen demokratischer Rhetorik und kapitalistischer Realität ist gigantisch.
Somit ist die Einzelraumfeuerungsanlage auch ein Auslaufmodell. Das habe ich hier bereits fundiert in diesem Forum erklärt.
Es wird Zeit das wir uns von Märchen verabschieden und in der Realität ankommen. Das verlangt aber eine Weitsicht und globales Denken. Und die Einsicht. Da haben wir etwas falsch verstanden.

Brandmeister_0701
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Re: 61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

Beitrag von Brandmeister_0701 » 15. Jul 2019, 16:30

Klingt irgendwie nach Sommerloch... :roll:

Zu behaupten, dass die Einzelraumfeuerungsanlage ein Auslaufmodell ist, ist alles andere als fundiert. Ich gebe zu, dass Sie im Bereich der gesetzlichen Regelungen durchaus viel Wissen besitzen. Im Bereich der Feuerungstechnik scheint das nicht so sehr der Fall zu sein. Ich kann Ihnen sagen, dass auch im Bereich der Einzelraumfeuerstätten technisch noch einiges möglich ist.
Den Energiebedarf der Zukunft wird zum Großteil die Sonne liefern, da bin ich mir sicher. Nachwachsende Rohstoffe werden mit Sicherheit ebenfalls immer eine Rolle spielen. Und dazu gehört nun einmal auch das Holz.

Im übrigen können Sie sich einmal die folgenden, wie ich finde sehr beeindruckenden, Videos anschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=RV7pmE4MC-I

https://www.youtube.com/watch?v=AkVAO4vrsUA

Dort sehen Sie mal, wie für mich ein Haus der Zukunft aussieht: klein, zum Großteil aus Holz gefertigt und auch sonst nur aus natürlichen Baustoffen wie zum Beispiel Lehm bestehend. Daran wird auch deutlich, wie unnatürlich und lebensfeindlich die "Hütten" sind, welche wir hier in Deutschland in jedem Neubaugebiet errichten. Bestehen Sie doch zum Großteil aus künstlichen Werkstoffen, deren Herstellung oftmals mit erheblichen CO2-Emissionen verbunden ist. Nicht zu vergessen der immense Einsatz von verschiedenen Bauchchemikalien...
Es ist schon Wahnsinn, dass wir diese Häuser oftmals als zukunftsweisend anpreisen... In Wirklichkeit lebt man darin in einem teuren Haufen "Sondermüll" dessen Haltbarkeit und Gesamtlebensdauer zudem auch noch höchst fragwürdig ist.

Was glauben Sie welche Gesamt-CO2-Bilanz besser ist? Die eines einschlägigen "Hocheffizienz-Synthetikbunkers", wie er hier zu Lande überall als höchst fortschrittlich angepriesen wird? Oder die Bilanz des Hauses, welches im verlinkten Video gezeigt wird (und welches für mich beispielhafte Fortschrittlichkeit darstellt)? Welches Haus wird wohl gesünder sein für seine Bewohner? ;)

Und wie das Haus beheizt wird, das sehen sie ja selbst ;) Mit einem Holzfeuer und extrem wenig Brennstoff pro Heizperiode.

Ich weiß selber, dass es unmöglich ist, in so einem dicht besiedelten Land wie Deutschland jedes Haus mit Holz zu beheizen. Ein ökologisch vertretbarer Anteil von Holz am Energiemix ist aber wichtig und richtig. Wissen Sie, ich halte ja auch nichts davon, wenn sich Hinz und Kunz aus Spaß an der Freude in sein neugebautes Haus im Neubaugebiet einen Kaminofen hinstellt und dort Holz aus fragwürdigen Quellen verbrennt und zudem seinen Nachbarn aus purer Unwissenheit die Luft verpestet.
Wenn aber jemand die Sache aus Leidenschaft betreibt, sich das dringend notwendige Wissen zum Thema Holzheizen aneignet und richtig anwendet, auf Effizienz und nicht auf Verschwendung setzt, das Holz beim vernünftig wirtschaftenden regionalen Waldbesitzer kauft oder sogar selber Wald hat und bewirtschaftet, was ist dann einzuwenden gegen die Energiequelle Holz?
Und das Problem Feinstaub werden zukünftige technologische Lösungen mit Sicherheit auch noch in den Griff bekommen. ;)


Viele Grüße
Feuerstellen: aktuell nur eine :arrow: HASE Como, Bj. 2017

sicherer-ofenkauf.de
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Re: 61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 15. Jul 2019, 20:13

Hallo Brandmeister,
ich gebe Ihnen völlig Recht. Die Mehrheit der neuen Häuser die in Deutschland gebaut werden, sind der Sondermüll von morgen.
Dämmung mit Polystyrolplatten oder Glasfasermatten. Geht SCHON lange anders. Aber das will kaum einer in Deutschland. Man kann auch heute Häuser mit Tonziegel bauen OHNE zusätzliche Dämmung und erreicht Dämmwerte eines Niedrigenergiehaus. Aber auch hier die Lobby der Dämmstoffindustrie.
Und natürlich kann im Bereich der Feuerungstechnik noch viel mehr gemacht werden. Aber schauen Sie sich doch nur einmal die Grenzwerte in der BImSchV. an Technisch schon komplett veraltet . als diese 2010 in Kraft trat. Auch hier Lobbyarbeit. Und diese Grenzwerte werden unter völlig unrealistischen Bedingungen gemessen im Prüflabor. Und da verfüge ich über sehr gute fundierte Kenntnisse. Ich war persönlich bei Prüfungen im Labor dabei. Und ich weiß auch wie da getrickst wird, damit der Ofen seine erforderlichen Werte erreicht. Da ist es nicht anders als bei den Autos.
Ich habe 29 Jahre mit antiken Öfen gehandelt und ich war das Erste Unternehmen in der WELT, das Prüfgutachten zu antiken Öfen hatte, in dem nachgewiesen wurde, das diese bis zu 150 Jahre alten Öfen die 2. Stufe der BImSchV. erfüllen. Sie sagen ich verfüge über keine fundierten Kenntnisse zu Feuerungstechnik. Sie wissen nicht mit wem Sie hier in Kontakt sind.
Und wer überprüft jemals diese Grenzwerte? KEINER, weder der Schornsteinfeger noch irgendjemand anders. Ist in der BImSchV. überhaupt nicht vorgesehen. Und ich weiß sehr fundiert, wie die Hersteller tricksen. Dazu könnte ich Ihnen viel erzählen.
Solange der Gesetzgeber nicht sehr strenge technische Grenzwerte und Überprüfungen vornimmt, kommt von Seiten der Hersteller freiwillig nichts. Ich habe 8 Jahre Morsö Öfen verkauft und erfahren, wie dort in der Industrie manipuliert wird. Und nicht nur bei Morsö-
Aber da kann man noch soviel reden. Holz zu verbrennen in einer Einzelraumfeuerungsanlage ist nun mal nicht umweltfreundlich, weil bei der Verbrennung entstehen jede Menge Emissionen. Wie Nox, Polyziklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Furane. Dioxine. Nur wenn man Holz in einem Blockheizkraftwertk verbrennt mit einer Abgasreinigung , ist das zu vertreten. Und in einem ökologisch gebauten Holzhaus oder Steinhaus ohne Dämmstoffe kann man den Wärmebedarf mit Geothermik erzielen. Und Millionen Mietswohnungen in Mehrfamilienhäusern kann man eigentlich nicht mit Holz beheizen. Wo bitte sollen die Mieter Ihr Brennholz lagern?. In den Minikellern oder in Garagen.?
Und schauen Sie mal wieviele Öfen mit einem Serienmässigen Partikelfilter verkauft werden. Den Bullerjanofen kann man mit Partikelfilter bestellen. Fragen Sie mal die Bullerjanhändler oder Bullerjan wieviele Bullerjanöfen mit Partikelfilter verkauft werden. Da werden Sie dann schnell in die Realität geholt.
Sie konnten auch schon 2010 einen VW Golf mit Euro 6 kaufen. Wieviele haben es getan?
Und solange Ofenhersteller noch Kaminöfen herstellen, die nicht einmal DIN plus erfüllen, sind wir noch weit weg von einem sauberen, modernen Ofen.
Und wie ist die Situation in der Mehrheit der Europäischen Länder?
Öfen die noch auf dem Stand von 1970 sind. Und solange diese Dreckschleudern noch als gebrauchte Öfen ins Ausland verkauft werden, sind wir weit weg von sauberer Luft. Und was machen viele Hersteller, wie z.B. Morsö. Sie verkaufen ins Ausland Öfen die selbst in Deutschland nicht mehr gehen. In den Deutschen Prospekten heißt es dann. Wir bauen umweltfreundliche Öfen. alles nur Greenwashing und Marketinggerede.
Wer wirklich weiß wie Kapitalismus und Wirtschaft funktioniert, glaub schon lange nicht mehr dieses Greenwashinggerede.
Alles nur Propaganda.
MfG Dieter Klaucke

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Re: 61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 16. Jul 2019, 08:56

Hallo Brandmeister,
zum Thema moderne Feuerungstechnik. Gibt es doch schon . z.B. die Abbrandsteuerung von Brunner . kostet ohne Einbau um die 500 €
Oder den elektronischen Partikelabscheider/ Partikelfilter , wird sogar gefördert von der BAFA. Kostet ohne Förderung ohne Einbau um die 1.200 €
Wo sind die denn eingebaut?
Glauben Sie im Ernst das alle Verbraucher die einen Partikelanscheider einbauen können . einen einbauen?
Ich kenne keinen Kunden der das jemals gemacht hat.
Und glauben Sie im Ernst, das ein Verbraucher der einen Ofen für z.B. 1.000 € kauft nochmal ca. 1.700 € für einen Partikelabscheider und eine Abbrandsteuerung ausgibt?
Ist doch gesetzlich nicht vorgeschrieben. Also macht es die absolute Mehrheit nicht.
So war es bei der Einführung von Katalysatoren und Partikelfilter beim Auto. Erst wenn es gesetzlich vorgeschrieben ist. Ja dann geht es ja nicht mehr anders.
Dazu ein aktuelles Beispiel aus der Autoindustrie. Erst jetzt wird auch der Partikelfilter im Benzinauto gesetzlich vorgeschrieben, weil sonst Benziner nicht die Euro 6 d Temp erfüllen können. Den Benzinpartikelfilter gibt es aber min. schon 8 Jahre. Hat aber kein Automobilhersteller freiwillig eingebaut. Kostet ja mehr Geld. Welcher Autokäufer hat bei kauf darauf bestanden das sein neues Auto mit Benzinmotor nun mit einem Partikelfilter geliefert wird?
Warum schreibt der Gesetzgeber nicht den Partikelabscheider und die Abbrandsteuerung vor?
Weil dann ein Kaminofen so teuer wird, das es sich viele überlegen, ob sie einen kaufen und weil es sich dann in vielen Fällen nicht mehr finanziell rechnet. Besonders dann, wenn man Holz kaufen muß.
Nicht einmal in einem Niedrigenergiehaus mit kontrollierter Raumluftsteuerung wo ein Raumluftunabhängiger Kaminofen mit DIBT Zulassung installiert wird, ist eine Abbrandsteuerung und ein Partikelabscheider vorgeschrieben. Obwohl dieses Haus evtl. gefördert wird mit BAFA Mitteln und durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau.
Die Wirtschaft/ Industrie kann viel mehr als jetzt gesetzlich vorgeschrieben ist. aber solange wir so schlechte Verordnungen wie die BImSchV. haben und kein gesetzlicher Zwang besteht, wird weder die Mehrheit der Hersteller von Einzelraumfeuerungsanlagen das machen was technisch möglich ist und kaum ein Verbraucher macht freiwillig mehr. Da sind wir beim lieben Thema GELD. In einer Gesellschaft wo Geiz geil ist. können Sie und ich nicht erwarten, dass Verbraucher mehr machen als es das Gesetz verlangt.
Und Einzelraumfeuerungsanlagen mit Katalysatoren wie beim Auto gibt es nicht und wird es solange nicht geben, bis der Gesetzgeber Grenzwerte für Emissionen verlangt die NUR noch mit Katalysatortechnik möglich ist.
So war es schon vor 30 Jahren als die Brennwerttechnik für Gasheizungen in Deutschland auf dem Markt kamen. Ich habe bereits 1990 !!!ein Haus mit einem Gasbrennwertgerät ausgerüstet. Da war ich noch ein Exot. ERST im September 2015 , also 25 Jahre später wurde Brennwerttechnik gesetzlich vorgeschrieben .
An diesem Beispiel sehen Sie sehr deutlich wie der Gesetzgeber und der Verbraucher funktioniert.
Und unterhalten Sie sich mal mit Prüfingenieuren aus den Prüfinstituten in Deutschland, wie RRF oder Frauenhofer Institut oder den TÜV Süd in München darüber wie Einzelraumfeuerungsanlagen geprüft werden in Osteuropäischen Prüfinstituten. Dann kommen auch Sie in der Realität an.
Und dann gibt es da noch die Marktüberwachung der Bundesländer. Eigentlich müssen Bauprodukte( Einzelraumfeuerungsanlagen sind Bauprodukte nach der EU Bauproduktenverordnung ) von den Bundeländern überwacht werden. Das heißt z.B. ein Kaminofen muss von dem DIBT in Berlin überprüft werden. ob es die gesetzlichen Vorgaben der BImSchV. erfüllt. Das passiert eigentlich nicht. Grund. Die „ Marktüberwacher „ sind personell überfordert.
Und haben Sie sich schon mal einen „ Billigofen“ in einem deutschen Baumarkt angeschaut oder bei einem Onlinehändler, wo diese Öfen aus Osteuropa oder China kommen und auch dort geprüft wurden, z. B. in Serbien? Wenn Sie Fachmann sind und sich mit Feuerungstechnik auskennen. Dann sagen doch auch Sie: Kann ich glauben. Muss ich aber nicht glauben, dass dieser 199 € Ofen aus Osteuropa, geprüft in Osteuropa die Norm der BImSchV. erfüllt.
Fazit:
Menschen/ Verbraucher und die Industrie/ Wirtschaft machen fast nichts freiwillig. In schönen Verkaufsprospekten und auf ihren Internetseiten präsentieren sich die Ofenhersteller alle als Umweltfreundlich, Nachhaltig. Nur lere Worthülsen. Propaganda.
Schon Göbels, der Propagandaminister im Nationalsozialismus sagte.
Du muß Lügen nur immer wieder und oft genug erzählen, dann glauben es die Menschen. Heute wissen wir, das Göbels recht hatte.
Und Thilo Bode der Geschäftsführer von Food Watch sagte mal in einem Spiegel Gespräch.
Wirtschaft ist Lügen, Täuschen und Betrügen.
MfG Dieter Klaucke

b-hoernchen
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Re: 61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

Beitrag von b-hoernchen » 29. Jul 2019, 16:09

Egal wie gut oder schlecht geprüft wird - dass hier Heizen mit Holz als Quelle für CO2-Emmisionen angeprangert wird, zeigt, wie wenig der Fadenersteller vom glaobalen CO2-Kreislauf versteht.
Wamsler Etna 3,7 - 9,6 kW

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Re: 61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 31. Jul 2019, 14:07

Es verwundert immer wieder wie wenig fundiertes Wissen bei Menschen besteht zum Thema CO2
Global wird immer mehr CO2 freigesetzt bei gleichseitiger Abnahme der CO2 Speicher, wie Wälder. Global nimmt der Wad ab. Nur Brasilien hat seit der neue Präsident dieses Jahr im Amt ist, durch die Freigabe der Abholzung der Regenwälder in Brasilien die Fläche der deutschen Inseln Rügen abgeholzt. In nur wenigen Monaten. In Äthiopien waren Ende des 19. Jahrhundert noch 35 % der Fläche Wald. Heute sind es noch 3 %
1982 gab es in China 800.000 Autos.
2018, also 36 Jahre später waren es schon 168.000.000, Das sind 210 mal mehr .1960 gab es in Deutschland 4.489.000 Autos, nur PKW. 2019 sind es 47.096.000. In 59 Jahren hat sich der Bestand der PKW fast verelftfacht nur in Deutschland.

Und da könnte ich noch tausende Beispiele aufführen.
Immer mehr Menschen setzten immer mehr CO2 frei. Dadurch steigt der CO2 Anteil in der Atmosphäre.
Dieses expornale Wachstum von Menschen und Konsumgütern und Produkten die CO2 freisetzten in einem sehr kurzen Zeitraum von nur 200 Jahren führt zu Klimaveränderungen. Um die Geburt von Jesus Christus waren es 300.000.000 Menschen.
Um das Jahr 1800 gab es 1.000.000.000 Menschen. Also von 0,3 Mrd.. zu 1 Mrd. hat es 1.800 Jahre gedauert.
Für die nächste Milliarde von 1800- 1927 waren es dann nur 127 Jahre.
1927 waren es schon 2.000.000.000
Im Jahre 2000 waren es schon 6 Mrd.
Und von 2 auf 6 Mrd. waren es nur 73 Jahre.
2019 sind es 7,6 Mrd.
Hinter diesen Zahlen verbergen sich enorme Zuwächse im CO2 Ausstoß. War der CO2 Ausstoß um 1800 noch unerheblich für die gesamte Menschheit, weil um 1800 wurde noch kein Erdöl und Gas verbrannt, hat er heute Bedrohungen erreicht die enorme Folgen für die gesamte Menschheit hat.
Und der CO2 Ausstoß pro Mensch beträgt in Deutschland innerhalb von 12 Monaten 8,89 Tonnen
USA 14.49 Tonnen
Schweiz 4,31 Tonnen
Afrika Durchschnitt 1,00 Tonnen
Zahlen von 2014.
Derzeit ( Zahlen von 2016) setzt die Menschheit 35 Gigatonnen CO2 in einem Jahr frei. Tendenz steigend um ca. 1 %pro Jahr.
ALLE Verursacher/ Freisetzer von CO2 müssen Weltweit reduziert werden.
Denn in der Atmosphäre wird nicht unterschieden ob das CO2 vom Öl, Gas. Kohle oder Holz kommt
.JEDER, der nur geringste Kenntnisse von Physik, Mathematik, Biologie hat, muss wissen und erkennen welche Zeitbombe hier tickt.
Natürlich hat es immer Weltweit Waldbrände gegeben die NICHT vom Mensch verursacht worden. Heute gibt es aber Waldbrände die durch den Mensch verursacht werden, zusätzlich zu „ natürlichen“ Waldbränden.
Die Zukunft der Beheizung von Gebäuden kann nur in der völligen CO2 freien sein und OHNE sonstige Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickoxid.
Kohle, Gas und Holz sind nicht zukunftsfähig für die Beheizung.
Nur als einzige Ausnahme Holz zu Verbrennen in Holzheizkraftwerken mit der modernsten Abgasreinigungstechnik und Müllholz in modernen Müllverbrennungsanlagen mit modernster Filtertechnik und nur in Verbindung mit Kraftwärmekopplung , wie Fernwärme.
Denn jedes Holzheizkraftwerk mit moderner Filtertechnik ist effektiver und sauberer als tausende Einzelraumfeuerungsanlagen.
MfG Dieter Klaucke

Schwarzmann
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Re: 61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

Beitrag von Schwarzmann » 1. Aug 2019, 21:55

Weltweit Waldbrände
JETZT weiß ich auch wofür dieses "www" steht : für weltweite Waldbrände.... :lol:
Kohle, Gas und Holz sind nicht zukunftsfähig für die Beheizung.
und WAS is mit Heizöl ? :roll:
Viel Erfolg beim Ausprobieren und Feuern

Grüße vom Schwarzmann


(zur Zeit kein eigener Ofen)

Bild
https://www.youtube.com/watch?v=wwoIzLTl_i8

Brandmeister_0701
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Registriert: 5. Jan 2018, 16:52

Re: 61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

Beitrag von Brandmeister_0701 » 1. Aug 2019, 22:59

Es ist schon Wahnsinn, wenn man über diese Zahlen einmal nachdenkt und wo das in Zukunft hinführen soll... Trotzdem halte ich nichts davon, den Menschen ihr Feuerchen zu verbieten...

Für mich gibt es nur eine Möglichkeit, den großen Kollaps auf den wir zusteuern zu verhindern. Die Zahl der Menschen auf der Erde muss sich drastisch verringern. Das sage ich sehr oft, und immer werde ich komisch angeschaut, weils keiner hören will. Aber genau das wäre die logische Lösung... Die Erde ist nicht unendlich groß. Und das sie im Grunde schon jetzt viel zu klein ist, bekommen wir ja immer mehr zu spüren...


Viele Grüße
Feuerstellen: aktuell nur eine :arrow: HASE Como, Bj. 2017

sicherer-ofenkauf.de
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Re: 61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 2. Aug 2019, 14:15

Hallo schwarzmann
gut aufgepasst. Öl hatte ich vergessen.

sicherer-ofenkauf.de
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Re: 61 % des Co2 aus privaten Haushalten stammt aus dem Heizen

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 2. Aug 2019, 14:50

Hallo Brandmeister
Es ist schon Wahnsinn, wenn man über diese Zahlen einmal nachdenkt und wo das in Zukunft hinführen soll...
Richtig erkannt
Und dann ...
Trotzdem halte ich nichts davon, den Menschen ihr Feuerchen zu verbieten...
Ich will aber mein Verhalten nicht ändern.
Typisches Verhalten von Menschen- Kann man nachlesen in der Fachliteratur zur Psychologie.
Es wird immer so argumentiert.
Die anderen sollen sich erst einmal verändern.
Dann evtl. ich
Die Industrie soll….
Nur die Industrie produziert Güter für uns Verbraucher und nicht um damit Firmengelände oder Lager voll zustellen.
Es sind ja nur 3%
Es sind ja nur12 % usw.
Keiner will anfangen etwas zu verändern.
Es sind immer die anderen, die anfangen sollen.
Das ein Einwohner von Deutschland soviel CO2 freisetzt in 12 Monaten wie 8,9 Afrikaner. Das wird ignoriert.
Also passiert nichts und wir rennen sehend und wissend auf dem Abgrund zu.
Oder anders gesagt .
Wir sägen an dem Ast auf dem wir sitzen und wundern uns das der Ast abbricht und wir fallen.-
Oder es mit einem Zitat von Prof .Dr. Rainer Mausfeld zu sagen.
Die Kluft zwischen demokratischer Rhetorik und kapitalistischer Realität ist gigantisch

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