Entscheidungshilfe erbeten: Hase Delhi vs. Elvas - Knackpunkt Brennraum?

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Moderator: ScarlettOHara

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cozy
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Entscheidungshilfe erbeten: Hase Delhi vs. Elvas - Knackpunkt Brennraum?

Beitrag von cozy » 20. Mär 2018, 16:37

Hallo zusammen,

nach langem Mitlesen nun doch endlich die Anmeldung ;-)

Wir stehen quasi in den Startlöchern - als absolute Kaminofen-Rookies - den Schritt zu wagen, und einen der beiden oben genannten Öfen anzuschaffen. Leider gibt es noch ein paar verbliebene Restzweifel, von denen wir hoffen, dass Sie uns hier vielleicht genommen werden können...vorab daher schon mal vielen Dank für Eure Hilfe!

Rahmenbedingungen:

- Eckaufstellung
- Tendenz zum Anschluss oben (wegen größerer Anschlussflexibilität für die Zukunft)
- Ofen soll nicht zum Heizen, sondern "nur" zum Wohlfühlen bzw. für's Ambiente verwendet werden
- Edelstahlschornstein außen ebenfalls anzuschaffen

Rein optisch gefällt uns der Elvas wegen seiner Höhe und der schlankeren Silhouette etwas besser als der Delhi 114. Da der Erstgenannte aber recht neu zu sein scheint, findet man leider keinerlei Erfahrungsberichte im Netz. Insbesondere sind wir unsicher, was die relativ schmale Brennkammer (20cm) betrifft. Im Kaminstudio wurde uns hierzu gesagt, dass man jeweils einen 25er oder 30er Scheit hochkant stellen soll. Das würde für 45 bis 60 Minuten reichen, mehr Scheite würden zu heiss (KfW70 Haus). Zudem sei das die effizienteste Abbrandmethode (wird hier im Forum ja auch immer mal wieder so dargestellt), hätte ein prima Flammenspiel und würde auch im Zusammenspiel mit der Scheibenspülung bei Hase ohne Probleme funktionieren. Wenn ich jedoch einen Blick in die Bedienungsanleitung werfe, dann wird dort gesagt, dass man 20er Scheite (eher selten/unüblich/teuer?) reinlegen soll, keine Rede von größeren Scheiten oder Hinstellen.

Wie seht Ihr das? Wie füttert Ihr Eure Öfen bei ähnlich kleinen Brennkammern?

Der Delhi "verkraftet" mit einer Brennraumbreite von 29cm 25er Scheite und soll laut Anleitung ebenfalls liegend befeuert werden. Scheint unkomplizierter, da man kein 20er Holz benötigt bzw. nicht auf das Hinstellen angewiesen ist...

Wäre klasse, wenn uns zu der Fragestellung hier jemand weiterhelfen könnte.

Besten Dank und viele Grüße!
cozy

dersupergrobi
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Re: Entscheidungshilfe erbeten: Hase Delhi vs. Elvas - Knackpunkt Brennraum?

Beitrag von dersupergrobi » 26. Mär 2018, 10:21

ich muss gestehen, dass ich diese Frage gar nicht verstehe.

Wenn ein Ofen nur fürs Ambiente/Wohlfühlen da ist,
aber nicht zum Heizen,

ist es dann nicht völlig egal, wie schnell der etwas abbrennt?
"nur" für das Auge (wobei ich das nachvollziehen kann)
würde es ja auch die Kaminfeuer App auf den TV ausreichen,
das würde auch das Loch in der Wand (bei einem KfW70 Haus) ersparen.
Nebenbei: natürlich mit dem Schorni sprechen bzgl. Eures Vorhabens
wegen ggf Externer Zuluft oder Abzugshaube/Fenster.

bei den 20cm Scheiten stimme ich zu...sehe ich kaum,
kann man aber selber sägen oder anfertigen lassen

cozy
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Re: Entscheidungshilfe erbeten: Hase Delhi vs. Elvas - Knackpunkt Brennraum?

Beitrag von cozy » 27. Mär 2018, 13:18

Danke Dir für die Antwort bzw. die Rückfrage. Vermutlich war das meinerseits dann nicht klar genug formuliert...

Ich hätte die Frage auch so fassen können:

Würdet Ihr zustimmen, dass man einen Ofen mit 20cm breiter Brennkammer tatsächlich gut mit ausschließlich stehenden Scheiten betreiben (und anheizen) kann? Oder gibt es aus Eurer Erfahrung einen triftigen Grund dafür, dass der Hersteller selber empfiehlt, 20cm Scheite zu legen.

Wenn es wirklich nur liegend gut funktionieren würde, also mit 20ern, dann wäre das ein KO-Kriterium, da die schwer zu bekommen sein dürften (selber Hacken oder anfertigen lassen würden wir aus Zeit- bzw. Kostenaspekten gerne vermeiden).

Da wir am WE aber nochmal im Kaminstudio waren, konnten unsere Zweifel/Fragezeichen zwischenzeitlich weitgehend beseitigt werden. Der Fachmann dort hat uns live demonstriert, wie man den Ofen ausschließlich mit 3 stehenden Scheiten ("Lagerfeuerzelt") und ein paar Anzündern am Boden darunter problemlos in Gang bringt. Wenn er dann mal brennt, dann stellt man einfach immer mal wieder einen Scheit beliebiger Länge hochkant rein. Brennt einwandfrei und wird nicht zu heiss. Sollte für unsere Bedürfnisse also passen.

Und einen kleinen Unterschied gibt es meines Erachtens zwischen einem echten (wenn auch nicht als Hauptwärmequelle genutzten) Ofen und einer Kamin-App ja schon noch... ;)

Viele Grüße!

Brandmeister_0701
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Re: Entscheidungshilfe erbeten: Hase Delhi vs. Elvas - Knackpunkt Brennraum?

Beitrag von Brandmeister_0701 » 10. Aug 2018, 15:21

Welcher HASE hat denn nun bei Ihnen Einzug gehalten? :)
Feuerstellen: aktuell nur eine :arrow: HASE Como, Bj. 2017

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