Frage zu Kamineinsätzen - Neubau

Alle allgemeinen Themen rund um Kamine und Öfen.

Moderator: ScarlettOHara

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PredatorAc
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Frage zu Kamineinsätzen - Neubau

Beitrag von PredatorAc » 3. Sep 2020, 19:22

Guten Abend,

wir müssen auf Grund der Umweltverordnung unseren gemauerten Kaminofen erneuern.

Die unterschiedlichen Angebote zum Austausch der Heizkassette sind so hoch, das ein Neubau sinnvoller erscheint.

Vom Ofenbauer wurden uns der Schmid Ekko 67 (78% Wirkungsgrad) und der BEF Therm v8 (84% Wirkungsgrad) angeboten.

Beide leisten 9kw. Nach eigener Recherche finde ich den BEF V10 ganz interessant, da dieser mit einem noch größeren Panoramaglas versehen ist und ganze 13kw leistet.

Der Ofen steht im Wohnzimmer, die eine Seite des Wohnzimmers ist nach oben hin zum zweiten Stock offen mit einer Deckenhöhe von knapp 7,50m!

Der jetzige Einsatz von Spartherm (Bj. 1993) hat angeblich 11kw. Eine wirkliche Heizleistung ist nicht feststellbar, trotz Buchenholz!

Meine Frage, habt ihr Erfahrungen mit den o.g. Herstellern? Mir geht es nich darum mit dem Ofen das Haus komplett zu heizen, aber einen guten Wirkungsgrad und eine spürbare Wärme durch den Ofen fände ich schon klasse. Die Fußbodenheizung läuft so und so durch!

Die Frage ist nun Made in Germany oder Made in Tschechischen.

Über Erfahrungen bzw. anderweitige Empfehlungen würde ich mich freuen.

Einen schönen Abend

sicherer-ofenkauf.de
Beiträge: 735
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Re: Frage zu Kamineinsätzen - Neubau

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 8. Sep 2020, 08:33

Guten Tag,
lassen Sie doch mal von Ihrem Schornsteinsteinfeger eiine Wärmebedarfsberechnung machen. Grundsätzlich gilt das eiin höherer Wirkungsgrad besser ist. Fragen Sie doch mal die Hersteller bzw. Händler ob diese Kachelöfeneinsätze die neue Öko-Design- Richtlinie erfüllen die ab dem 01. Janaur 2022 EU weit gilt.
Zum Thema Made in.. habe ich hier im Forum schon einiges geschrieben. Made in Deutschland heißt ja nicht grundsätzlich bessere Qualität und das das Produkt tatsächlich in Deutschland gebaut wurde. Made in ist nur ein juristischer Begriff. Das hat LEIDER die deutsche Autoindustrie durch Ihre kriminellen Machenschaften in den letzten Jahren deutlich bewiesen.Viele Ofenhersteller lassen schon seit vilelen Jahren ihre Öfen in der Tschechischen Republik bauen bei Romotrop und auf dem Ofen steht ein z.B. deutscher Name.
Qualität zeichnet sich durch eine mehrjärige Garantie aus und wie lange hat der Hersteller Ersatzteile lieferbar.
Der NEUE Maßstab für Umweltfreundlichkeit und Qualität ist aber das Deutsche Umweltzeichen Der blaue Umweltengel das seit dem 01. Januar 2020 Ofenhersteller bekommen können.

MfG Dieter Klaucke

Daniel K
Beiträge: 1
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Re: Frage zu Kamineinsätzen - Neubau

Beitrag von Daniel K » 13. Jan 2021, 16:59

Hallo,

ich hatte das selbe Problem: mein Kamin war 30 Jahre alt und musste abgeschaltet werden.
Der Kamin war eingebaut. Lokale Handwerker sagten man müsste komplett abreissen und neu bauen.
Allerdings gibt es Angebote zum Austausch der Kaminkasette unter Beibehaltung des Restes.
Ich habe nun eine neue maßangefertigte Kassette von der Firma KVK.
Einbau verlief reibungslos. Sehr gutes Brennverhalten.
Nur zu empfehlen.
Gruss
Daniel

Ybbor
Beiträge: 1
Registriert: 14. Jan 2021, 18:08

Re: Frage zu Kamineinsätzen - Neubau

Beitrag von Ybbor » 14. Jan 2021, 18:45

Guten Tag,
hallo Daniel
dein Beitrag hat mich ermuntert, mich hier im Kamin Forum anzumelden.
Wir haben dieselbe Problematik mit einem großen, gemauerten Kamin.
Der Einsatz ist ein Hark R 700 E und erfüllt lt. BSM. Nicht mehr die
Immissionsschutz Anforderungen.
Kannst Du Daniel bitte noch etwas mehr über Deine Erfahrungen mit der Fa. KVK
berichten? Natürlich freue ich mich Greenhorn, auch über weitere Nutzer mit ihren
Erfahrungen im Austausch der, Heizkassette, austauschen zu können.
Bitte keine Feinstaubfilter Lösungen am Schornstein auf dem Dach vorschlagen.
Euch allen vielen Dank und bleibt bitte gesund.
Gruß
Ybbor

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