Infrarotheizung anstatt Kaminholzöfen?

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Moderator: ScarlettOHara

hausmeister60
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Re: Infrarotheizung anstatt Kaminholzöfen?

Beitrag von hausmeister60 » 27. Mai 2020, 07:14

Hallo,

meiner Meinung nach ist Infrarot Wärme eine sehr angenehme Wärme und auch im Vergleich zu den anderen Heizsysteme eine gute alternative da die Investitionskosten oft in älteren Gebäude sehr hoch sind eine Wasserheizung nachzurüsten.

Ich würde wirklich mal vergleichen und eventuell einfach mal einen testen und dann kannst du immer noch abwägen wie du dich für den Rest vom Haus entscheidest.

Hab dir mal einen Link mit Vergleichsartikel rausgesucht.

https://vergleichschampion.de/kueche-haushalt-wohnen/infrarotheizung-ratgeber/

Viel Glück und schöne Grüße
Wer die Gefahr will stets erwiegen, Bleibt ewig hinter dem Ofen liegen.

sicherer-ofenkauf.de
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Re: Infrarotheizung anstatt Kaminholzöfen?

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 27. Mai 2020, 08:31

auch hier das Märchen von der umweltfreundlichen Infrarotheizung
Propaganda der Hersteller und Verkäufer.


Elektroheizung: sehr teurer und umweltschädlich! Nachtspeicherheizung / Wärmewellenheizung / Infrarotheizung / elektrische Heizung / Elektrowärme (Test - Warentest - Verbraucherzentrale)
08.01.2012

Nachtspeicherheizung / Wärmewellenheizung / Infrarotheizung / elektrische Heizung / Elektrowärme = Geldverschwendung


Immer noch werben die Atom- und Kohlekonzerne
ENBW, E.ON, Vattenfall und RWE und einige Firmen direkt und indirekt für Elektroheizungen, Wärmewellenheizungen, Infrarotheizungen und Nachtspeicheröfen. Und immer noch fallen Kundinnen und Kunden auf diese, im Regelfall teure und unökologische Art des Heizens herein. Aus Umweltsicht problematisch ist bei Elektroheizungen und Nachtspeicheröfen insbesondere der schlechte Wirkungsgrad. Der nur scheinbar „saubere Strom aus der Steckdose“ kommt zumeist aus klimabelastenden Kohlekraftwerken und gefährlichen Atomkraftwerken. Dort wird mit einem zumeist sehr niedrigen Wirkungsgrad Strom erzeugt. Bei der Herstellung von Strom gehen zwei Drittel der eingesetzten Energie ungenutzt verloren. Die Belastung der Umwelt und des Klimas durch die Stromerzeugung sind ganz beträchtlich: Abgase (NO2, SO2, CO2), Atommüll, Unfallgefahr..., die Abwärme heizt Flüsse auf und der Wasserverbrauch beträgt zwei Liter pro Kilowattstunde erzeugtem Strom. Die nur scheinbar verlust- und schadstoffreie Elektroheizung in der eigenen Wohnung führt zu ganz erheblichen Umweltbelastungen bei der Stromerzeugung im Kraftwerk und ist sehr teuer.

Eine Stromheizung als wirtschaftlich und umweltschonend
anzupreisen, stellt auch nach Auffassung des Bundes der Energieverbraucher eine Irreführung von Verbrauchern dar. Aus diesem Grund hat der Verbraucherverband einen bayerischen Hersteller abgemahnt. Der musste daraufhin seine Werbebroschüren berichtigen.


Werbung, die Stromheizungen als preisgünstig
oder besonders effizient und umweltfreundlich darstellt, hält die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen für irreführend.

„Elektrodirektheizung doppelt teuer“
schreibt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Wie groß dieser Bedarf ist, hängt wesentlich vom Dämmzustand des Gebäudes und dem Nutzerverhalten der Bewohner ab. Liegt der Heizwärmebedarf zum Beispiel bei 20.000 Kilowattstunden, so verursacht dies Kosten von rund 4.000 Euro, wenn man diesen Bedarf durch elektrische Direktheizungen deckt. Wird der gleiche Bedarf durch eine Öl- oder Gasheizung gedeckt, liegen diese Kosten nur bei etwa 2.000 Euro, eingerechnet der Zusatzkosten für Wartung, Schornsteinfeger und Pumpenstrom.“ (Zitatende)

Mit neuen Elektroheizungen wird der Strombedarf gezielt in die Höhe getrieben
„Mit neuen Kohle- und Atomkraftkraftwerken decken wir nur den wachsenden Bedarf“ sagen die Energieversorgungsunternehmen EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall. Gleichzeitig laufen massive, bundesweite Kampagnen für elektrische Direktheizungen (Wärmewellenheizungen, Infrarotheizungen) und Nachtspeicheröfen. So wird gezielt Energie verschwendet und „Bedarf“ für neue Kraftwerke geschaffen, während öffentlich über Energiesparlampen diskutiert wird.

RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW: Hohe Profite – teurer Strom für elektrisches Heizen
„Die Strompreise für Haushalte haben sich durchschnittlich zwischen 2006 und 2009 um 3,75 Cent je Kilowattstunde erhöht. Zieht man die Steuern, Abgaben und Netzentgelte vom Strompreis ab, dann haben sich die Kosten für Erzeugung und Vertrieb um über vier Cent je Kilowattstunde in nur drei Jahren erhöht. (...)
Die Stromerzeuger kassieren dadurch im Jahr 2009 von jedem Haushaltskunden für die Herstellung der gleichen Strommenge 94 Euro mehr als im Jahr 2006. (...) Jährlich bereichert sich die Stromwirtschaft dadurch zusätzlich um fast sechs Milliarden Euro." informierte der Bund der Energieverbraucher im Jahr 2010.
Heute 2020 beträgt der durchschnittliche Preis für 1 Kilowattstunde Haushaltsstrom 0.30 €

Elektroheizung & Nachtspeicherheizung: teuer und und umweltfeindlich


Nachtspeicherheizung und Wärmepumpen werden bis zu 56% teuer
schrieb BERNWARD JANZING am 22.07.2011 in der TAZ
Besitzer von Stromheizungen und elektrischen Wärmepumpen trifft es hart: Der Energiekonzern EnBW erhöht seine Tarife für Wärmestrom um bis zu 56 Prozent. (...)
Branchenkenner wissen das: "Das Unternehmen wollte langfristig Abhängigkeiten schaffen", meint Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher. Denn hat ein Verbraucher die vermeintlich günstige elektrische Wärmepumpe erst einmal in seinem Haus installiert, ist er dem Energieanbieter ausgeliefert. Auch Christian Meyer von der Firma Energy Consulting im badischen Umkirch sagt: "Die Preise der EnBW für Heizstrom waren schon immer eine Mogelpackung, um Leute zu ködern."
Die Strategie sei klar, sagt Verbraucherschützer Peters: "Um die Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Heizsystemen wirtschaftlich erscheinen zu lassen, musste man ihren Strompreis quersubventionieren - und diese Subvention bauen die Stromversorger nun zunehmend ab." Irgendwann schließlich wollen sie auch in diesem Marktsegment Gewinne sehen. Dass die Versorgung von Wärmepumpen und Stromheizungen zu Kampfpreisen bislang Methode hatte, belegte übrigens im vergangenen Herbst auch das Bundeskartellamt: "Studien zufolge bieten zahlreiche etablierte Heizstromversorger Heizstrom zu nicht kostendeckenden Preisen an."
Bei der EnBW war das besonders deutlich: Für Nachtstrom zur Wärmeerzeugung verlangte die EnBW bislang nur 11,02 Cent je Kilowattstunde (kWh). Abzüglich der Steuern und Umlagen für erneuerbare Energien bleiben dem Konzern davon nur noch rund 3 Cent. Davon muss das Unternehmen den Strom einkaufen (für etwa 4 Cent in den Nachtstunden), sowie Netzentgelte, Verwaltungs- und Marketingkosten bezahlen. Folglich legte der Konzern am Ende drauf. (...) Entsprechend drastisch steigt nun der Strompreis. Für Wärmepumpen werden statt bisher 11,02 Cent in der Nacht und 15,12 Cent am Tag künftig rund um die Uhr 17,16 Cent fällig - ein Aufschlag von 13 Prozent am Tag und 56 Prozent in der Nacht. Stromheizungen, für die es weiterhin einen Nachttarif gibt, werden tags um 24 Prozent und nachts um 33 Prozent teurer. Besonders hart trifft es die sozial Schwächeren, denn Elektroheizungen gibt es meist nur in Mietwohnungen.
Das Ende der Fahnenstange dürfte noch nicht erreicht sein. "Sachlich ist es nicht gerechtfertigt, dass Heizstrom überhaupt billiger angeboten wird als Haushaltsstrom", sagt Peters. Der aber kostet bis zu 24 Cent je kWh.


Auch Elektroheizungen, die nicht mit Nachtstrom betrieben werden
sind als Dauerheizung sehr teuer. So ist die elektrische Direktheizung (Wärmewellenheizung, Infrarotheizung) zumeist mit Abstand die teuerste aller Heizungsarten. Strom kostet stets deutlich mehr als die gleiche Energiemenge Gas, Öl oder Fernwärme. Nach Ansicht des BUND ist Strom eine viel zu wertvolle Energieform, um sie für Heizzwecke zu verschwenden.

Beim BUND rufen immer mehr Menschen an, die ihre Stromrechnung für diese elektrische Heizung nicht mehr bezahlen können.
Hier ein typischer Auszug aus einer Mail von Frau X aus Oberhausen
"Sehr geehrte Damen und Herren beim BUND,
ein Vertreter hat uns besucht und jetzt haben wir seit einigen Jahren eine elektrische Direktheizung und viele Probleme. In der Anschaffung war die Heizung günstig. Doch jetzt haben wir es „vorne warm und hinten kalt“. Obwohl wir es nicht mehr so warm haben wie früher sind die Stromkosten ganz enorm gestiegen und wir können die Rechnung nicht mehr bezahlen..."


Etwa zwei Millionen Stromdirektheizungen
in Deutschland verbrauchen jährlich etwa 20 Terawattstunden Strom, das sind 13 Prozent des Stromverbrauchs aller Haushalte. Der Stromverbrauch von rund 800.000 Wärmepumpen ist dabei noch nicht mit eingerechnet. Dieser Strom muss extra für die Heizungen erzeugt werden. Er ist nicht sowieso vorhanden, wie die Wärmestromverkäufer oft und fälschlicherweise behaupten. Nachtspeicherheizungen kosten im Unterhalt viel Geld und sind echte Klimakiller. Deshalb wollte sie die alte Bundesregierung mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahr 2020 komplett verbiete

Schwarzmann
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Re: Infrarotheizung anstatt Kaminholzöfen?

Beitrag von Schwarzmann » 29. Mai 2020, 17:13

jahaaa, ICH bin ja auch kein Freund von "Strom als Heizung", ABER

so eine Strahlungsheizung kann an kühlen Tage und gewissem Komfortansprüchen eine sinnvolle KURZZEITIG direkt genutzte Alternative sein, unauffällig installiert, schnelles ansprechen und direkte Wirkung ohne überschüssiges Nachheizen.
Viel Erfolg beim Ausprobieren und Feuern

Grüße vom Schwarzmann


(zur Zeit kein eigener Ofen)

Bild
https://www.youtube.com/watch?v=wwoIzLTl_i8

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