Nennwärmeleistung von sog Speicheröfen

Alle allgemeinen Themen rund um Kamine und Öfen.

Moderator: ScarlettOHara

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Re: Nennwärmeleistung von sog Speicheröfen

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 11. Feb 2019, 22:48

Hallo b-hoernchen. ERST EINMAL ALLES LESEN.
1. Ich verkaufe keine Öfen. Also besteht bei mir keinerlei wirtschaftliches Interesse . Mir ist es völlig egal. welcher Ofen die Menschen , die hier fragen kaufen.Da sie aber eine Beratung möchten. berate ich sie NEUTRAL!!!
2. Haben sie bereits erklärt, das sie teilweise Holz dazu kaufen wollen/ müssen.
3. Haben Sie erklärt das Sie Ihre Ölheizung weiter betreiben MÜSSEN UND WOLLEN.
Und dann stellt sich immer die Frage der Wirtschaftlichkeit.
Der Vergleich mit den LUXUSAUTOS ist völlig unpassend.
Und wenn Sie es nicht für relevant halten ob jemand einen Ofen für 4.000 € oder 8.500 € kauft, dann fehlt Ihnen die Grundkenntnis von ökonomischer Berechnung.
Diesen Menschen ist es nach allen Schilderungen eben nicht egal, was der Ofen kostet. Sie können von Punkt A nach Punkt B mit einen VW Golf fahren oder mit einem Maserati, Das Ziel werden Sie mit beiden Fahrzeugen erreichen. Wenn Ihnen Geld/ Kosten egal ist spielt es keine Rolle mit welchem Fahrzeug Sie zum Ziel kommen.
Und ich erzähle auch in diesem Fall, das erst einmal eine Wärmebedarfsberechnung gemacht werden sollte.
Nachdem ich aber nun die Wohnsituation im Prinzip kenne , habe ich eine neutrale Beratung gemacht, die NICHT Interessengeleitet ist. Wenn die Leute genug Geld hätten und es auf tausende Euros nicht ankommen würde, dann würde man ganz anders beraten.
Also ich erwarte hier von Ihnen mehr SACHLICHKEIT, wenn Sie schon in diesem Forum schreiben.
Und erst ALLE Stellungsnahmen lesen und dann kommentieren.
MfG Dieter Klaucke

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Re: Nennwärmeleistung von sog Speicheröfen

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 13. Feb 2019, 09:01

Hallo hier ziehts,
diese aktuelle Studie habe ich gefunden und das dürfte für Sie sehr interessant sein.
Aktuelle Studie: Kaminöfen verbrauchen zu viel Energie

Haben Sie einen Kaminofen zu Hause? Dann sollten Sie beim Heizen aufpassen: Denn eine aktuelle Studie von co2online zeigt, dass in Häusern mit Zusatzheizungen wie Kaminöfen fast ein Fünftel mehr Energie verbraucht wird als in Häusern ohne zusätzliche Heizung.
Ein Einfamilienhaus mit einem Kaminofen

Rund 11 Millionen Zusatzheizungen gibt es in Deutschland in Ein- und Zweifamilienhäusern. Durch ihren Mehrverbrauch werden deutschlandweit jedes Jahr rund 16,5 Milliarden Kilowattstunden Heizenergie verschwendet. Das entspricht dem Bedarf einer Stadt wie Hamburg. Zwar sparen Zusatzheizungen oft Erdgas und Heizöl. Aber dieser eigentlich positive Effekt fürs Klima verpufft weitgehend. Denn etwa 40 Prozent der eingesetzten Energie von Zusatzheizungen wird verschwendet. So gelangen unnötig viele Schadstoffe in die Luft. Die Umwelt und Gesundheit der Menschen wird belastet.
Heizen mit Kaminöfen – daran sollten Hausbesitzer denken

Als Hausbesitzer sollten Sie einige Dinge beachten, wenn Sie einen Kamin nutzen oder den Einbau eines Kamins planen:

Heizen Sie mit dem Kamin nicht mehr, als eigentlich notwendig ist. Viele Hausbesitzer, die einen Kamin haben, wollen es besonders gemütlich haben und übertreiben es manchmal mit dem Beheizen des Kamins. Auch wenn Sie Holz aus dem eigenen Garten verfeuern und Sie das Heizen deshalb nichts kostet – denken Sie an das Klima und die Feinstaubbelastung.
Verwenden Sie einen effizienten Ofen. Ein gemauerter Kachelofen oder ein moderner Feuerofen mit Wasserführung sind viel effizienter als ein kostengünstiger Ofen aus dem Baumarkt. Außerdem sollte Ihr Ofen die richtige Größe haben.
In Neubauten sollten Sie keine zusätzlichen Heizungen verwenden. Falls Sie sich doch einen Kamin wünschen, planen Sie den Einbau am besten gemeinsam mit einem Energieberater.

Fünf Gründe: Darum nutzen Hausbesitzer eine Zusatzheizung

Im Rahmen der Studie wurden auch co2online-Nutzer zu Ihren Kaminöfen befragt. Dabei gaben sie folgende Gründe an, warum sie eine Zusatzheizung nutzen:

71 Prozent wünschen sich Komfort und Behaglichkeit durch hohe Raumtemperaturen.
61 Prozent wollen den Verbrauch ihrer Hauptheizung senken.
41 Prozent ist es wichtig, unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu sein.
37 Prozent wollen einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten, weil sie den nachwachsenden Rohstoff Holz verwenden.
36 Prozent nutzen die Zusatzheizung, weil sie einfach an die notwendigen Brennstoffe gelangen.

Über die Studie

Die Studie „Die Zusatzheizung – Nutzung ergänzender Heizsysteme im Gebäudebereich“ wurde von co2online durchgeführt und mit Mitteln der Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Bei der Studie wurden erstmals in Deutschland die Energieverbräuche der Hauptheizung und der Zusatzheizung in Ein- und Zweifamilienhäusern zusammen erfasst und ausgewertet.
Quelle co2 online

Schloti
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Re: Nennwärmeleistung von sog Speicheröfen

Beitrag von Schloti » 13. Feb 2019, 18:03

Die allermeisten Ofenbesitzer wollen nun mal mehr als die 21° die durch die Zentralheizung i.d. Regel vorgegeben werden, im Wohnzimmer haben. Auch ist durch eine Festbrennstofffeuerstätte meistens eine höhere Behaglichkeit gegeben, da durch diese auch "unverbrauchte" Luft für die Feuerstätte in den Raum geführt wird. Es ist auch hinlänglich bekannt daß hierdurch fast immer keine so hohe Luftfeuchtigkeit im Raum ist , wie bei nur Heizungsbetrieb.
Daß die Kunden bei einer Festbrennstofffeuerstätte natürlich nicht soviel fossile Energie einsparen wie Sie durch das Holz einsetzen ( kein 1:1 Verhältnis), ist wohl den allermeisten Kunden auch klar. Hier steht aber , wie die von ihnen zitierte Statistik beweist, die Behaglichkeit im Vordergrund.
Auch spielt für viele das Aussehen des "Wohnmöbels Kaminofen" eine wesentliche Kaufentscheidung. Die Entwicklung des Design`s kostet nun mal auch und da bei derartigen Kaminöfen nun mal keine zigtausend hergestellt und verkauft werden, schlägt dies auch entsprechend zu Buche.
Verdienen will auch der Hersteller und der Händler, denn von Luft und der Liebe kann keiner leben.
In Deutschland haben wir immer noch eine Holzzuwachsrate im Wald, als durch die Waldnutzung geschlagen wird. Auch beim Verrotten von Holz wird CO² freigesetzt.
https://www.forstbw.de/wald-im-land/kli ... o2-bilanz/
https://www.bmel.de/SharedDocs/Download ... cationFile
Bei ihrer Aussage daß Sie keine Öfen verkaufen, müssten Sie eigentlich dazuschreiben " nicht mehr".
Wie viele Jahre / Jahrzehnte haben Sie Feuerstätten verkauft oder alte Feuerstätten saniert bevor Sie sich auf ein neues Geschäftsmodell verlegt haben?

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Re: Nennwärmeleistung von sog Speicheröfen

Beitrag von sicherer-ofenkauf.de » 14. Feb 2019, 16:39

Guten Tag Schloti. Ich gehe ja mal davon aus dass Sie Schornsteinfeger sind.
Finde es überrings sehr komisch, dass sich hier in einem Forum wo fachliche Erklärungen abgegeben werden, die Personen die das machen sich nicht mit ihrem echten Namen und ihrem Beruf kennzeichnen.
Und erst ALLE Stellungsnahmen lesen und dann kommentieren.
Hier steht es . Ich verkaufe KEINE ÖFEN MEHR.

Ich verkaufe keine Öfen mehr und habe keinerlei wirtschaftliche Interessen bei meiner Beratung an Sie.

Ja, ich habe 29 Jahre mit Öfen gehandelt. Bin heute Rentner und mache nichts mehr Berufliches.
Und ich habe schon von Jahren erkannt, dass ich mich selbst belogen habe.
Die Einzelraumfeuerungsanlage ERFA ist nicht umweltfreundlich und nachhaltig. Das bezeichne ich als greenwashing und gezielte Falschinformation.
Schon der Nazi Propagandaminister Josef Goebels sagte. Es muß nicht wahr sein, was wir erzählen. Erzähle es nur jedem und verbreite es überall und die Menschen glauben. es.
Das macht die Wirtschaft und die Politik bis heute. Lügen, Betrügen und Täuschen gehört zum Modell des Kapitalismus. Dafür gibt es hunderte Beispiele.
1. ERFA sind nicht ausgerüstet mit Katalysatoren oder/ und mit Partikelfilter, wie Autos. Die Schadstoffe/ Emissionen gehen OHNE jegliche Abgasreinigungssystem in die Atmosphäre.
2. Keiner weiß wie viele Schadstoffe im realen Betrieb eine ERFA emittiert. Das überprüft keiner, auch kein Schornsteinfeger. Das müßten Sie ja wissen.
3. Wenn Holz im Wald natürlich verrottet, dauert das Jahre. Ein Baum speichert CO2 nicht nur im Holz , sondern auch in den Wurzeln und dem Waldboden. Wird nun der Baum gefällt entweicht das CO2 was im Waldboden und den Wurzeln gespeichert ist sehr schnell.
Mal angenommen in deutschen Wäldern wächst mehr Holz nach als genutzt wird oder nur soviel wie immer nur genutzt wird. Insgesamt wird in Deutschland zuviel von Menschenhand freigesetztes CO2 in die Atmosphäre emittiert.
Darüber sind sich 98 % aller Forscher auf der Welt einig. Die 2 % die den Klimawandel leugnen, muß man nicht berücksichtigen. Das Heizen mit Holz ist nicht CO2 neutral. Das ist ein Denk- und Rechenfehler.
Eine z.B. 80 jährige Eiche hat das CO2 im Holz ja in 80 Jahren gespeichert. Jetzt verbrenne ich das Holz. Aber nicht in 80 Jahren, sondern in durchschnittlich wenigen Monaten.
Der Faktor ZEIT.
Das CO2 was nun durch das Verbrennen des Holz in die Atmosphäre geht, bleibt ja nicht in Deutschland. Es globalisiert sich.
Weltweit nehmen die Waldbestände ab. Z.B. auch in Osteuropa. Also nicht nur die Tropischen Regenwälder. Gleichzeitig tauen die Permafrostböden durch die Klimaerwärmung auf und setzen Methan frei. Und gleichzeitig nimmt der von Menschen gemachte CO2 Ausstoß Weltweit zu. Auch Asien und Afrika möchten unseren Lebensstandart
Dazu nur ein Beispiel: 1982 als Volkwagen sein ersten Werk in China eröffnete gab es in China 800.000 private PKW. 2017 waren es bereits 162,8 Millionen .Man muß alles Global betrachten.
Ja wir in Deutschland müssen uns von so mancher liebgewonnenen Behaglichkeit verabschieden.
Und die Emissionsgrenzwerte und die Mindestwirkungsgrade wie Sie in der BImSchV.verlangt werden, sind schon sehr lange technisch veraltet. Daran ändert auch nichts die Ökodysignrichtlinie die EU weit am 1. Januar 2022 in Kraft tritt.
Jetzt kommt mein Beweis. Für diese Feststellung.
Ich habe 29 Jahre auch original antike Öfen verkauft. Als am 22.März 2010 die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen 1. BImSchV. in Kraft trat, musste ich nun auch für meine antiken Öfen ein Prüfgutachten haben, in dem nachgewiesen wurde das der antike Ofen die Norm der BImSchV. erfüllt. Jetzt werden viele denken;. Das geht doch nicht. Kann ein VW Golf von Baujahr 1974 Euro 6 erfüllen? NEIN. das geht nicht und gibt es auch nicht.
So habe ich unter anderem ein Prüfgutachten zu einem 100 Jahren alten Morsö Ofen mit dem Nachweis, das der die 2. Stufe der BImSchV. erfüllt. Und jetzt nur 2 Werte, Feinstaub 32mg/ m³ Wirkungsgrad 82 %. Das erfüllt so mancher Morsö Ofen nicht Baujahr 2019.
Ich frage mich schon lange. Was hat die Ofenindustrie in den letzten 100 Jahren WIRKLICH gemacht. Und was macht der Gesetzgeber?
Wir Menschen haben eine Wahrnehmungsstörung und wollen Dinge nicht sehen oder verdrängen sie.
Wir reden uns Dinge „SCHÖN“
Viel zum nachdenken.
MfG Dieter Klaucke

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Re: Nennwärmeleistung von sog Speicheröfen

Beitrag von Schloti » 14. Feb 2019, 18:10

Sie reiten immer nur auf den Morsö Öfen herum. Soweit ich herauslesen konnte haben Sie diese verkauft.
Wenn Sie vom Saulus zum Paulus geworden sind, haben Sie sich bestimmt bei den Kunden die von ihnen einen Ofen gekauft haben, der überdimensioniert wurde, entschuldigt oder darauf hingewiesen daß das nicht unbedingt ok war?
Meiner Meinung nach haben Sie von ökologischer Waldbewirtschaftung kein grosses Wissen. Ich bin selbst Waldbesitzer. Wenn kein Holz entnommen wird, schädigt man den Wald auch in einem erheblichen Umfang. Unterhalten Sie sich mal mit einem regionalen Förster. Sobald das der Fall ist steigt die Totholzrate und der Anteil an CO² das durch verrottendes Holz freigesetzt wird, steigt an. Früher oder später ist der Zeitpunkt erreicht an dem dann genausoviel Co² freigesetzt wird wie durch die Verbrennung dieses Holzes freigestzt worden wäre, nur daß keinerlei fossile Brennstoffe ersetzt worden ist. Daß wir in DE das Klima nicht alleine retten können ist auch mir klar. Daß wir keine Vorreiter mehr im Umweltschutz in dieser Beziehung sind, ist ebenso klar. Wir bewegen uns aber auf einem guten Weg. Alles von heute auf morgen zu ändern, geht nun mal nicht. Das muß wachsen.
Den allermeisten geht es nicht um Rechtsgrundlagen, sondern Sie wollen Auskünfte zu Fragen zu ihren Vorhaben. Man kann Hinweise hierzu geben, aber diese am Rande zu geben reicht völlig.
Seitenlange Texte bringen nichts und schaden dem Forum hier.
Das ist meine private Meinung.

Schloti
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Re: Nennwärmeleistung von sog Speicheröfen

Beitrag von Schloti » 16. Feb 2019, 05:18

Wenn Sie Inzwischen Rentner sind , habe Sie auch mit der Rechtsanwaltskanzlei Hild & Kollegen mit Sitz in Augsburg nichts mehr zu tun?

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