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beginnende Schornsteinversottung?

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(@samson1)
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Hallo zusammen, 

ich sorge mich ein wenig um meinen Schornstein und habe 2 Fotos dazu angefügt. Die Fotos zeigen die Revisionsöffnung unterm Dach und die Innenseite der Klappe dazu welche sich unterm Dach befindet von wo der Schornsteinfeger die Kehrung vornimmt. Der Schornsteinfeger war das letzte Mal im November bei mir, als dieser nach der Kehrung wieder herunterkam meinte Er: "Dort oben ist alles in Ordnung". Ist es das wirklich? Der andere Zug dieses Schornsteines welcher seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt wird sieht dagegen, im Verhältnis gesehen, geradezu sauber aus. Ist dies nicht eine beginnende Versottung? Mein Brennnholz ist definitiv trocken genug! Wie ich im www gelesen habe könnte es wohl an zu wenig Verbrennungsluft liegen? Ok, ich heize den Ofen an und wenn der Raum sich entsprechend erwärmt hat drossel ich die Luftzufuhr herunter, je nachdem wieviel Wärme gerade sinnvoll ist. Mach ich dabei vielleicht etwas falsch? 

Gruß Andreas

 


 
Veröffentlicht : 17/01/2026 7:33 pm
(@samson1)
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Hat das eine Foto hier wohl gefehlt?


 
Veröffentlicht : 18/01/2026 7:36 am
(@holzjunkie)
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Bei meinem gemauertem Schornstein wurde vor Ofeneinbau eine Schornsteinberechnung gemacht. Ergebnis grenzwertig, da gemauerte Schornsteine in Verbindung mit modernen Öfen und ihren geringeren Abgastemperaturen gerne zur Versottung neigen. Der Tip des Technikers vom Ofenhändler war, a) für intensives, möglichst langes Durchheizen zu sorgen und b) nach dem Abbrand für einen gewissen Luftzug zu sorgen. Also Luftregler des Ofens etwas geöffnet lassen. Letzteres mache ich aus Sparsamkeit nur ungern. Nach fast 10 Jahren Heizbetrieb sieht mein Schornsteinkopf zum Glück noch gut aus. Bei mir geht der Schornstein noch ca. 3m durch ein Kaltdachboden. Den Bereich werde ich noch mit Steinwolle isolieren, um für weniger Kondensatbildung zu sorgen. Kondensat bildet sich fast immer an den kalten Schornsteinwänden. Es muss dann dort warm genung werden, damit alles beim Heizen trocknet.


 
Veröffentlicht : 18/01/2026 12:12 pm
(@samson1)
Beiträge: 16
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@holzjunkie 

Auf die Idee das sich eventuell Kondenswasser im Schornstein bilden könnte wodurch dieses Problem verursacht wird bin ich auch gekommen, aber das Haus inklusive Schornstein ist Baujahr 1892, es hat sich praktisch nichts geändert und früher hat es auch funktioniert. Der Ofen ist Baujahr 1980, als modern würde ich den auch nicht unbedingt bezeichnen. 


 
Veröffentlicht : 18/01/2026 1:39 pm
(@samson1)
Beiträge: 16
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Das mit dem Kondensat im Schornstein war wohl nicht ganz verkehrt: mir ist eingefallen das sich nach dem anheizen immer etwas Kondeswasser an der Ofentür bildet, nun habe ich Heute mal nach dem anheizen im Schornstein nachgesehen (auch Kaltdachboden), die Wände waren leicht feucht. Die nächsten Tage wenn es kälter wird müsste sich das ja noch verstärken, ich werde das mal beobachten. Danke jedenfalls für den Tipp! 

Veröffentlicht von: @holzjunkie

möglichst langes Durchheizen zu sorgen und b) nach dem Abbrand für einen gewissen Luftzug zu sorgen. Also Luftregler des Ofens etwas geöffnet lassen. 

Also die Luftklappe am besten immer etwas geöffnet lassen, auch dann nicht wenn nur noch Glut im Ofen ist, es also nicht mehr brennt. Oder anders ausgedrückt: wenn man schon heizt dann auch richtig, es verbraucht zwar mehr Holz aber sorgt für einen sauberen Schornstein. Habe ich da so richtig verstanden?

 


 
Veröffentlicht : 18/01/2026 6:44 pm
(@holzjunkie)
Beiträge: 97
Estimable Member
 

Ja, so denke ich, dass es am besten für einen gemauerten Schornstein ist. Wieviel nun der geöffnete Zuluftregler bringt, kann ich schwer einschätzen. Ordentlich feuern finde ich zur Vorbeugung am wichtigsten.


 
Veröffentlicht : 19/01/2026 12:11 pm
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