Hallo,
leider konnte ich meinen ersten Thread nicht ändern und erstelle diesen hier. (Der andere Thread kann gelöscht werden)
Für unser Wohnzimmer suchen wir einen passenden Kaminofen, um eine Gesamtfläche von 26qm Dachgiebel zu wärmen. (Im alten Thread war die qm leider falsch)
Da eine Seite voll verglast ist, schaffen die Heizkörper keine wohlige Wärme im Winter.
das Wohnzimmer teilt sich in einen unteren Bereich, wo der Kamin stehen wird, mit 14qm und angrenzend mit einem Höhenunterschied von 70 cm eine weitere Fläche mit 12qm. Dahinter befindet sich dann die Tür zum kalten Treppenhaus.
Leider wurde der Kamin damals so geplant, dass sich direkt daneben eine Holztreppe befindet, und die Ofensuche damit erschwert. Der Schornie meinte jedoch, dass wir zwischen Ofen und Treppe eine Hitzeschutzplatte montieren können, damit der Abstand lediglich 5cm betragen kann. (Hier würde ich gerne eine Calciumsilikatplatte nutzen wollen)
Der Kaminofen dürfte dennoch nur eine Breite von 60/65cm aufweisen, gerne auch weniger, damit er Optisch ansprechender vor dem Kamin steht.
Da das Budget hierbei bis 1.400€ liegt, haben wir schon ein paar Öfen in Augenschein genommen. Jedoch kennen wir uns hier nicht aus und evtl. kann jemand von euch etwas zu den folgenden Öfen etwas bzgl. der Haltbarkeit/Wertigkeit sagen:
- Justus Usedom 5 (Speckstein)
- Fireplace Heathus (Speckstein)
- Thermia Bali Max (Speckstein)
Der Speckstein wurde von der Optik her gewählt und wird wohl kaum Wärme speichern.
Ich freue mich auf eure Antworten. 🙂
Vielen Dank.
Wir haben seit 2022 den Justus Mino 2.0, der wohl ähnlich aufgebaut ist, wie der Usedom.
Der Ofen funktioniert, die Bedienelemente für Primär- und Sekundärluft sind einfach, aber wirkungsvoll gestaltet, werden im Betrieb allerdings sehr warm.
Bei einem Problem zu Beginn wurde uns vom Justus Support schnell geholfen, wir brauchten eine Zeichnung der Rauchgasführung, da eines der Bleche nicht korrekt eingehängt war.
Wir sind insgesamt mit Preis-/Leistung zufrieden.
Hallo,
super, vielen Dank für deinen Eindruck.
Das hört sich für die Marke Justus sehr gut an und nimmt erste Bedenken.
wie zufrieden bist du mit dem Brennraum? Dieser kommt mir doch etwas klein vor mit einer maximalen Länge von 25cm für Brennholz.
Hallo, da der etwas enge Brennraun bekannt war, kein Problem. Die 25 cm gehen sehr gut rein, ohne anzuecken. Bei 30 cm ist Schluss, dann liegt das Holz an den Vermiculite Platten, die das über kurz oder lang übel nehmen würden. Wenn bei einer Lieferung (privater Lieferant) ein paar Stücke zu lang sind, werden sie aussortiert und kommen im Garten in die Feuerschale 😀 .
Der Boden des Brennraumes ist auch beim Usedom eine Gusseisenplatte mit Schlitzen in der Mitte, die als Rost dienen, die Asche nach unten durchlassen und die Primärluft zuführen. Die Stege dieses Rostes reissen durch die Hitze und stehen dann etwas hoch, bis zu 1 cm. Grund ist einfach billig produziertes Gusseisen. Beeinträchtigt die Funktion überhaupt nicht. Ich habe das schnell beim Händler reklamiert und eine Ersatzplatte geliefert bekommen. Die liegt hier herum, bis die erste mal wirklich einen größeren Riss hat.
Die 25 cm gehen sehr gut rein, ohne anzuecken.
Der Boden des Brennraumes ist auch beim Usedom eine Gusseisenplatte mit Schlitzen in der Mitte, die als Rost dienen, die Asche nach unten durchlassen und die Primärluft zuführen.
Sorry für die späte Antwort, leider war ich etwas außer Gefecht…
Wie oft musst du bei der kleinen Scheitlänge Holz nachlegen?
Ich dachte der Boden des Usedom 5 sei nur zum Teil aus Gusseisen und nur beim Usedom 5d komplett aus Gusseisen?
Hallo WeiM,
mein Holzvorrat ist sehr inhomogen, da ist alles dabei an Holzsorten und Scheitgrößen.
Ich denke, alle 30 - 60 Minuten lege ich nach.
Ich hatte mir die Bedienungsanleitung von einem Usedom (ohne weitere Spezifizierung) angesehen und dort war der Boden eine Gussplatte.
Es wird dazu Varianten geben.