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Hilfe-Mein Grund(?)ofen wird nicht warm

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(@ofengestandenverzweifelt)
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Hallo zusammen,

ich habe ein Haus mit einem Grundofen und einem Garten mit vielen Bäumen gekauft. In dem Haus (Bungalow, Baujahr 1964, inzwischen mit gedämmter Kellerdecke, gedämmtem Dach und neuen Fenstern) wurde nachträglich ein Vintage-Grundofen mit einem Edelstahlkamin eingebaut. Ein Foto des Ofens habe ich angehängt.

Im Sommer hatte ich einen Kaminbauer da, um die grundsätzliche Tauglichkeit zu prüfen, da der Vormieter den Ofen rund 10 Jahre lang nicht genutzt hatte.

Zum Ofen:

Ich gehe davon aus, dass es sich um einen Grundofen handelt. Die Verbrennungsluft kommt aus dem Raum. Der Brennraum ist ca. 80 cm tief und 40 cm breit. Außerdem ist er ca 180cm hoch. (Auch hiervon hab ich ein Foto hochgeladen, das Handy liegt dabei auf dem Brennraum Boden und fotografiert nach oben). Der Breenraum ist mit einer doppelten Klappe zum Wohnraum abgetrennt – innen Gusseisen (?), außen Messing (?). Die Klappen sind jedoch alles andere als dicht; man kann an den Rändern durchschauen.

Außerdem gibt es eine Zugstange oben (Drosselklappe?). Oben befindet sich zudem eine Messingklappe, dahinter ein kleiner Schamott-(?) Raum, vermutlich um Tee warmzuhalten? Links und rechts gibt es zwei kleine Klappen, dahinter Hohlräume mit ordentlich Ruß, jedoch durch eine Wand vom Feuerraum getrennt. Ganz oben gibt es eine weitere Klappe, durch die man in den Kaminscahcht schauen kann.

Nun zu meinem Problem:

Der Ofen wird überhaupt nicht richtig warm. Ich weiß, dass ein Grundofen Zeit braucht und man nicht damit rechnen kann, dass er schon eine Stunde nach dem Anheizen Wärme abgibt.

Was ich bisher versucht habe:

• 6–8 Scheite Holz im hinteren Bereich gestapelt, oben Anzündholz und Anzünder, Klappen oben vollständig geöffnet.

Ergebnis: Nach 1–2 Stunden war das Holz weg, die Außenoberfläche hatte an einigen Stellen ca. 50 °C, andere Stellen blieben komplett kalt.

Zweiter Versuch:

Gleiches Setup, aber nach etwa 30 Minuten habe ich die Klappe geschlossen, um die Verbrennung zu verlangsamen. Die Flamme ging zurück, dafür roch es im Raum nach Rauch, und der CO-Melder zeigte Werte an (kein Alarm, aber eben auch nicht 0). Also habe ich die Klappe so weit geöffnet, dass es gerade nicht mehr roch.

Ergebnis: Im Prinzip wie oben.

Dann habe ich das Ganze – nachdem kaum noch Glut da war – wiederholt, wieder mit leicht geöffneter Klappe. Das war etwas besser. Insgesamt habe ich an einem Wochenende 4-5 mal angefeuert und dabei ca. 3 Baumarktsäcke Holz in 36 Stunden verbrannt.

Ergebnis:

Der Ofen wurde überall etwas warm, oben deutlich heißer. In der „Teekammer“ hatte er etwa 90 °C, obe außen ca 65 Grad unten eher 27 °C. Der recht große Raum (ca. 55 m²) musste aber durchgängig zusätzlich beheizt werden um nicht unter 19 Grad zu fallen. Das entspricht überhaupt nicht meinen Erwartungen. Bei meinen Eltern (moderner Kamin mit Glasscheibe) hätte man mit dieser Holzmenge das Wochenende im T-Shirt verbringen können.

Meine Fragen:

hab ich da überhaupt einen Grundofen?


Mache ich etwas falsch?

Oder ist der Ofen möglicherweise eher ein dekoratives Objekt und gar nicht passend für meine Raumgröße (55 m²)?

Viele Grüße 

Markus


 
Veröffentlicht : 26/11/2025 8:52 pm
(@holzjunkie)
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Hallo Markus, einen schönen Ofen hast Du da. Schaue Dir im Internet mal den klassischen Aufbau eines Grundofen an. Diese Öfen haben Heizzüge, durch die das Rauchgas geführt wird und dabei die Wärmeenergie an den Ofen abgibt. Einige Öfen haben Anheizklappen, mit der das Rauchgas zum Anheizen direkt in den Kamin geführt wird und erst bei ordentlichem Abbrand über die Heizzüge geleitet wird. Als erstes würde ich die Heizzüge reinigen. Vermutlich hat Dein Ofen Reinigungsklappen, die, wo Do den Ruß gesehen hast. Die müssen sauber sein. Danach würde ich schauen, ob es eine Anheizklappe gibt. Die müsste beim Saubermachen erkennbar sein. Evtl. hilft es, einen guten Ofensetzer, der sich noch mit klassischen Öfen auskennt, mit Reinigung, Wartung und Funtionserklärung zu beauftragen. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass der Ofen, sofern sauber und intakt, nach korrektem Abbrand von ca. 5-10kg Holz eine Oberflächrntemperatur von ca. 70°C +/- errrichen sollte. Hat Dein Schorni eigentlich dem Betrieb des Ofens zugestimmt?


 
Veröffentlicht : 27/11/2025 11:38 am
(@retep)
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das schaut nach nem Grundofen aus. 

was ist das da oben rechts, ein Schieber, oder Klappe?   wie nutzt du den Ofen, nur Holz da ich keine Aschetüre sehe. Brennraum volllegen, abbrennen, bei Gluthaltung kannst die Türe verriegeln. Holz will progressiv abgebrannt werden. im Kaltstart kannst einen 2 Brand nachlegen. ist der durch, wieder Tür schließen. und so lassen. alles weitere geht durch den Schornstein, macht keinen Sinn. die Oberfläche müsste auf dem Weg schön heiß werden. und locker bis etwa am anderen Morgen ausreichen, dann schürst nach. musst probieren, kann auch abends nochmal sein. 


 
Veröffentlicht : 27/11/2025 8:33 pm
(@ofengestandenverzweifelt)
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Hi und danke für eure Antworten!

@holzjunnkie:
Bezüglich der Heizüge wundert mich, dass der Brennraum bei meinem Ofen einfach senkrecht nach oben geht. In meinem Grundofen-Verständnis müssten sich die Züge doch eher schlängeln, damit möglichst viel Wärme im Ofenkörper bleibt und nicht direkt in den Schornstein wandert.

Was meinst du genau mit Anheizklappe?
Ich habe oben diesen Schieber. Wenn ich ihn schließe, wird das Feuer zwar ruhiger, aber der Raum beginnt nach Rauch zu riechen. Ich vermute, dass hier der Knackpunkt liegt – ich weiß nicht genau, wie man das richtig bedient:

  • Wann voll öffnen?

  • Wann drosseln?

  • Wann ganz schließen?

Und was meint ihr mit „progressiv abbrennen“? Für mich klingt das eher nach gleichmäßigem, langsamerem Abbrand – also Klappe ziemlich dicht, sobald das Feuer ordentlich brennt. Das wäre ja im Prinzip das, was ich gemacht habe. Oder verstehe ich das falsch?

Der Kaminbauer hat alle Klappen geöffnet, einmal den Staubsauger reingehalten, aus dem unteren Ende des Edelstahlkamins einen toten Vogel geholt, den Ofen angezündet und gemessen, ob der Zug ausreicht (raumluftabhängig). Danach ist er gegangen. 
Ist das schon „richtig gereinigt“ oder müsste da mehr gemacht werden?

(Einbestellt hatte ich den KB eigentlich für ein Angebot für eine Glastür, meine Frau wollte das Feuer gerne sehen (übrigens 2.000€ mit Einbau, hat mich stark überrascht. Wir haben dann erstmal von abgesehen :-)))

Der Schornsteinfeger hat sich den Ofen angeschaut und hatte keine Einwände. Ich habe ihn sogar explizit darauf hingewiesen, dass ich den Ofen jetzt in wieder in Betrieb nehme und ich einen Kaminbauer da hatte. Warum fragst du danach?

Ich habe außerdem nachgemessen: Ein Baumarktsack hat ca. 7–8 kg Holz. Ich hatte aber eher nur die Hälfte davon verwendet. Ich werde das nächste Mal mit einer „volleren“ Ladung probieren.

Was mich zusätzlich wundert:
Oben wird der Ofen heiß, unten – also dort, wo das Feuer ist – fast gar nicht.
Das würde ja bedeuten, dass die Rauchgase sehr schnell verschwinden, ohne den unteren Bereich zu erwärmen. Die Stellen, die warm werden, bleiben allerdings noch 24 Stunden nach dem Abbrand spürbar warm. Es sind aber so wenige, dass der Raum davon garnichts mitbekommt 🙁

Mal wieder ein Sack voll Fragen – ich freue mich über eure Tipps! 🙂

Viele Grüße


 
Veröffentlicht : 28/11/2025 10:49 am
(@ofengestandenverzweifelt)
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@retep: Ich möchte nur Holz verbrennen. Eine Aschetüre habe ich nicht, gibt lediglich eine Klappe am Brennraum. Asche bleibt liegen (sehr überschaubar in der Menge. Irgendwo hab ich mal gelesen bei Grundöfen soll man diese einfach liegen lassen, hab ich dann auch so gemacht.  


 
Veröffentlicht : 28/11/2025 11:08 am
(@holzjunkie)
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Alte Öfen finde ich schön. Wollte aus Interesse wissen, ob so ein alter Ofen unkompliziert zugelassen werden kann, wegen BImSchG usw.. Schade, dass Du vom Ofenbauer wenig Informationen bekommen hast. Um mehr zu Deinem Ofen sagen zu können, bäuchte ich wenigstens ein paar Bilder mehr. Was sieht man, wenn man im Brennraum senkrecht nach oben schaut? Was erkennt man, wenn man in die Öffnungen schaut? Die Klappe könnte auch eine Drosselklappe sein. Beim einfachen Aufbau gibt es im Grundofen einen steigenden und einen fallenden Zug. Die Rauchgase werden durch den steigenden über den fallenden Zug in den Schornstein geführt, erst rauf, dann runter und wieder rauf. Zum Anheizen kann bei diesem Aufbau das Rauchgas vom steigenden Zug direkt in den Schornstein geführt werden. Das erleichtert den Abzug der Gase bei kaltem Ofen-Schornsteinsystem.  Ob das bei Deinem Ofen zutrifft, weiß ich nicht. Es gibt Abwandlungen, z.B. hatte das Vorgängermodell meines "modernen" Bremer Grundofen nur spiralförmig geführte steigende Züge. Wie gründlich die Reinigung war, kann ich auch beurteilen. Am besten geht es mit Bürste und Sauger, ggf. muss Asche und Ruß rausgeschaufelt werden. Mit mehr Bildern könnte ich evtl. hilfreicher antworten. Zum Heizverhalten: Unser kleiner 600 kg-Ofen braucht ca. 2 Stunden, bis die Wärme außen spürbar bzw. die ca. 80°C messbar sind. 55m² sind recht groß. Unser Öflein beheizt ca. die halbe Fläche. Im Winter brauchen wir Frostbeulen zusätzlich die FB-Heizung.


 
Veröffentlicht : 28/11/2025 11:47 am
(@retep)
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gehen wir mal davon aus, dass der Ofen nur in dem Raum steht.   klar dass die Feuerung nach oben geht,  die wird abgedeckt - und in Rauchgaszüge geleitet, der Umbrand. geht rechts oder links am Backfach vorbei. bis so ein Ofen warm wird, dauert halt ein paar Stunden. das ist Masse. 


 
Veröffentlicht : 29/11/2025 8:39 am
(@ofengestandenverzweifelt)
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Hello, anbei ein Foto vom Brennraum. Die Verjüngung kommt nach ca 90 cm. Der Schieber oben schließt eine etwa 15x15 große Klappe ca180 über Brennraumboden. Auch hiervon ein Foto (offen).

hilft das?

Bezüglich Schornsteinfeger: der Ofen war nie stillgelegt. Hab das nur prüfen lassen um auf Nummer sicherzu gehen. Hab also keine neue Zulassung dafür bekommen.


 
Veröffentlicht : 29/11/2025 9:51 am
(@ofengestandenverzweifelt)
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Noch das Foto vom offenen Schieber 


 
Veröffentlicht : 29/11/2025 9:52 am
(@holzjunkie)
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Danke für die Bilder. Denke auch, dass wie retep schon schrieb, die Rauchgase bei Deinem Ofen um das Teefach geführt werden. Der Schieber oben hat nach meinem Verständnis eine Drosselklappenfunktion. Wenn das Holz verbrannt ist, wird sie verschlossen, um ein vorzeitiges Auskühlen zu verhindern. Beim Anfeuern und beim Abbrand würde ich den Schieber voll öffnen. Wenn nur noch wenig Glut zu sehen ist, würde ich den Schieber schließen- Ausprobieren und CO-Gehalt dabei messen. Zum Abbrand würde ich eher für reichlich Verbrennungsluft sorgen-auch hier probieren, Zuluft nach Gehör/Gefühl drosseln. Das Holz sollte "lebhaft" brennen. Wieviel Holz auf einmal verbrannt wird?-ebenfalls probieren. Vielleicht den Ofen mit kleinerer Menge-ca. 3-4kg Holz+Kleinholz langsam vorwärmen und dann nochmal 5-?kg größere Holzscheite nachlegen? Deine Erfahrungen mit dem Ofen würden mich interessieren.


 
Veröffentlicht : 29/11/2025 12:12 pm
(@ofengestandenverzweifelt)
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Also ich sitze gerade davor, hab mit 5kg Holz ordentlich angefeuert. Sobald ich den Schieber oben ganz schließe qualmt es vorne raus, egal ob bei vollem Feuer oder jetzt mit Glut. Was mich wundert: Rechts und links vom Ofen sind revisions klappen. Da ist auch ordentlich Russ drinnen. Diese führen aber nicht sofort in den Brennraum sondern erstmal in einen Luftraum. Ergo müssen das ja die Heizüge sein. Diese Seiten werden aber nie warm. Ich schätze mal irgendwas stimmt da in der Mechanik nicht, weil wie bekomme ich da heiße Luft rein und wie soll das Russ reingekommen sein? Da mein einzige steuermöglichkeit der Zug oben ist, schätze ich mal dass der eigentlich umlenken soll, der aber irgendwie verstopft ist und deshalb qualmt?


 
Veröffentlicht : 29/11/2025 1:06 pm
(@holzjunkie)
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Wollte eben einen Nachtrag verfassen, vermutlich liege ich klappentechnisch falsch. Führt es durch die obere Schieberöffnung direkt in den Schornstein? Bitte durch die Revisionsöffnungen prüfen, ob es auf Höhe des Backfachbodens oder tiefer eine Verbindung zum Schornstein gibt. Wenn ja, dann durch die Revisionsöffnungen den Ruß entfernen. Früher gab es keine Aschesauger, die Öfen wurden ausgebürstet, z.B. mit Kesselbürsten. So ergibt für mich der Aufbau auch mehr Sinn. Vorausgesetzt alle Züge sind sauber und frei, dann wird zum Anheizen der obere Schieber geöffnet. Wenn der Schornstein warm ist und genügend Zug hat, Schieber schließen. Die Rauchgase werden dann um das Teefach herum und ggf. durch weitere Züge in den Schornstein geführt. Das ist erstmal nur eine Gedankenäußerung von mir. Bitte Lage und Durchgang der gesamten Rauchgasführung prüfen. In meiner alten Wohnung hatte ich einen Kachelofen. Der Ofensetzer fuhr mit seiner gesamten Armlänge + Bürste in die Revisionsöffnungen, um die Züge zu säubern.


 
Veröffentlicht : 29/11/2025 1:28 pm
(@ofengestandenverzweifelt)
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Also nach dem Schieber scheint aber tatsächlich nur noch der Schornstein zu kommen. Ich hab mal ein Foto gemacht durch die obere Revisionsöffnung. Unten sieht man die Platte vom Schieber. Komisch ist, dass sich das man den Schornstein hinten zwar sieht, der Weg dahin sich aber etwas schlängelt. Da müsste ich wohl morgen ma mit der Hand rein. Falls es einen anderen Zug gibt, dann müsste da ja eine Öffnung zu ertasten sein. 

Ansonsten hier mal die aktuellen Oberflächen Temperaturen. Hab mir ein Lasertermometer geliehen. Angeheizt vor 5 Stunden, jetzt nur noch sehr schwaches glimmen:

Aussen oberer Bereich max 37Grad, an den Ecken nahezu Raum Temperatur 23Grad.

teeraum: 72 Grad max

unterer Bereich: direkt oberhalb der Klappe 62 Grad, seitlich 30 Grad, Ecken 25 Grad

 

brennraum Rückwand: direkt Ober halb der Glut 220-280 Grad, ca 45 cm hoch 145 grad, Seitenwand vorderer Bereich ähnlich 135 grad.


 
Veröffentlicht : 29/11/2025 3:53 pm
(@retep)
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anscheinend muss der Ofen mal komplett gereinigt zu werden. das scheint ein Bypass zu sein, der verschiedene Züge abschaltet. Nach dem Anheizvorgang muss der geschlossen werden. 


 
Veröffentlicht : 29/11/2025 5:28 pm
(@ofenbauer2911)
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Ein Grundofen hat keinen Rost. Da ist der Ofen von Grund auf gemauert und verfügt lediglich über eine metallene Tür. An deinem Ofen vermisse ich eine Möglichkeit zur Belüftung des Feuers. Jede Verbrennung benötigt Sauerstoff. Welche Steuerung findet sich dbzgl. an deinem Ofen? Gereinigt werden muss da nichts, das zeigen die Fotos. Der Abbrand wird grundsätzlich über die Zuluft gesteuert, nicht über die Abluft. Die Verbrennung ist eine Kettenreaktion, welche man nur über die Einströmung des Luftsauerstoffs regulieren kann. Wenn ich versuche, über das Abgas zu regulieren, fängt es an zu stinken, weil das Feuer Luft ansaugt, die es als Abgas dann nicht los wird. Anhand deiner Fotos lässt sich die Funktion deines Ofens leider nicht ableiten. Bei alten Öfen dieser Bauart ist die Belüftung oft mit Primärluft gesteuert, was sie zu Kohleöfen macht. Hat der Brennkammerboden einen Rost oder ist der von unten her komplett dicht? 


 
Veröffentlicht : 13/12/2025 5:55 pm
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