Hallo miteinander,
ich habe ein Problem mit meinem Ölofen, das mir die letzten Wochen sehr viel Nerven gekostet hat.
Und allmählich habe ich die Hoffnung verloren, das Problem lösen zu können.
Es ist ein Einzelölofen von Seppelfricke, den man mit einer Kanne befüllen muss.
Es tut mir leid wegen dem langen Bericht. Aber würde ich etwas weglassen, könnte vielleicht ein Detail fehlen, das Ihr als wichtig erachtet.
Dieser Ölofen war viele Jahre zuverlässig im Einsatz.
(Diese Tatsache ist wichtig, und die bitte ich im Auge zu behalten. Denn eigentlich ist der Rohranschluss alles andere als optimal, wie ich weiter unten noch beschreiben werde. Aber das war in den 35 Jahren, die ich jetzt schon in dieser Wohnung wohne, immer schon so, und hat wirklich nie ein Problem gemacht. Vor diesem Ölofen gab es in der Zeit einen anderen, den wir dann ausgetauscht haben.)
Ab dem 24.12. abends hat sich das allerdings entscheidend geändert. Seit dieser Zeit stinkt er penetrant nach Ölgasen.
Und ich habe keine Ahnung, was die Ursache sein könnte.
Es ist nicht zu vermeiden, dass ich die Umstände etwas gründlicher beschreibe.
Ich habe, das möchte ich gleich erwähnen, dort einen CO-Warner stehen. Inzwischen zur Sicherheit gleich zwei. Aber einen Alarm hat es bisher nie gegeben.
Die Ausgangssituation war, dass ich an Heiligabend kurz vor Mitternacht von einer Familienweihnachtsfeier heimgekommen bin und das Wohnzimmer stark nach Öldämpfen gerochen hat. Die kamen eindeutig oben aus dem Sichtloch des Ölofens.
Spontan habe ich ein Fenster geöffnet. Das war ein Fehler. Denn es hat draußen ziemlich gestürmt, was normalerweise auch ein Problem für den Ofen sein kann, besonders mit offenem Fenster, aber das hatte ich in dem Moment vergessen.
Sofort ist er ausgegangen und hat noch erheblich mehr gestunken. Ich habe dann natürlich sofort den Ölzulauf abgestellt und die Fenster weit geöffnet. Das war kein Spaß. Denn es hatte Minusgrade draußen, und so stellt man sich das Ende eines eigentlich schönen Heiligabends nicht vor.
Der Ofen steht im Wohnzimmer, in der angrenzenden Küche, deren Verbindungstür zum Wohnzimmer immer offen ist, steht noch ein Holzofen, den ich zusätzlich, besonders bei kälteren Tagen, verwende. Um diese späte Zeit konnte ich ihn allerdings nicht mehr einheizen, da ich kurze Zeit darauf ins Bett gehen musste.
Und den Ölofen konnte ich auch vor dem Insbettgehen nicht wieder in Betrieb nehmen, da ich erst herausfinden musste, was mit ihm los war.
Am 25. habe ich dann das Ofenrohr entfernt und reingeschaut. Eigentlich hatte ich das Rohr im Herbst gereinigt. Aber offensichtlich diesmal nicht richtig. Man muss dazu wissen, dass das Rohr bis zum Kamin noch eine waagerechte Strecke überbrücken muss (ca 1,8m!). Und am Ende des Rohres kurz vor dem Kamin hatte ich offensichtlich einen Rußhaufen zusammengeschoben, anstatt mit dem Besen weit genug reinzuarbeiten, um ihn in den Kamin zu schieben.
Vermutlich hat es schon einige Tage vorher angefangen, etwas zu riechen, aber mir war das bisher nicht aufgefallen. Und das sehr windige Wetter muss zu dem Problem irgendwie beigetragen haben.
In diesem Moment war ich mir sicher, den Grund für den Gestank gefunden zu haben und war zuversichtlich. ich habe das Rohr gereinigt, diesmal bis ganz zum Kamin.
Danach roch es nach kurzer Zeit aber wieder. Sehr enttäuschend.
Meine ausführliche Recherche und auch Befragung von ChatGPT ergab, dass der Schornstein nicht optimal zieht aufgrund von Ablagerungen, Hindernissen.
Der Kaminkehrer kam erst Mitte Januar.
Am 27.12. habe ich dann ein weiteres Mal das Rohr ausgebaut und sorgfältigst gereinigt und auch nochmal einigen Ruß entfernen können. Dann wieder angezündet und auch etwas höher eingestellt. sonst betreibe ich ihn meist nur auf kleinster Stufe.
Und dann war tatsächlich ein paar Stunden kein Gestank mehr vorhanden. So wie sonst auch immer.
Ich war überglücklich und überzeugt, dass das Problem beseitigt war.
Leider war die Enttäuschung riesengroß, als ich am nächsten Morgen ins Wohnzimmer komme, und der Gestank ist wieder da.
Ich habe dann am nächsten Tag ein weiteres Mal das Rohr geöffnet und gereinigt, aber es kam kein Ruß mehr heraus.
Ich habe auch mehrfach mit verschiedenen Temperaturen geheizt in der Hoffnung, dass das etwas verbessert.
Manchmal hat er weniger gerochen, dann wieder mehr.
Ich war immer sicherer, dass es ein Schornsteinproblem sein müsse.
Dann kam am 13.1.26 endlich der Kaminkehrer. Davor hatte ich den Ölofen noch in Betrieb, und er hat tatsächlich in dem Moment recht wenig Geruch erzeugt.
Ich habe ihm von meinem Problem erzählt, und von meinen Überlegungen bezüglich des Kamins, und er hat mir gezeigt, dass er nach unten und nach oben gründlich reinigt, so wie immer, und aus der Reinigungsklappe unten hat er auch diesmal besonders viel Ruß herausgeholt, wie er gemeint hat. Er hat mir versichert, dass der Schornstein jetzt sauber ist. Und er wüsste was er tut, da er die Arbeit schon seit 32 Jahren mache.
Und sollte es jetzt noch riechen, müsste halt ein neuer Ofen her.
Also hatte ich wieder Hoffnung, dass es jetzt besser würde.
Aber auch danach hat sich leider nichts geändert am Problem. Ich hatte sogar den Eindruck, dass es danach wieder stärker riecht.
Am nächsten Tag habe ich deshalb nochmal das Rohr geöffnet um sicherzugehen, dass durch das Reinigen vom Kaminkehrer kein Ruß in das Rohr gekommen ist. Aber das Rohr war komplett frei.
Das oben genannte Querrohr ist unglücklicherweise damals nicht so eingebaut worden, wie es notwendig ist, mit einer entsprechenden Rohrsteigung von meines Wissens nach mindestens 2-3 cm pro Meter zum Schornstein hin, sondern eher leicht in Gegenrichtung ansteigend. Jeder, der das sehen würde, würde sagen, kein Wunder, das kann ja nicht funktionieren. Aber - siehe oben - diese Anordnung hat jahrzehntelang problemlos funktioniert.
Daher kann das nicht der eigentliche Grund für das Problem sein, da sich die Rohrsteigung nicht plötzlich verändert hat.
Ich habe auch den Ofen umgedreht und den Verbrennungsluftbegrenzer gereinigt. Von dem wusste ich bisher gar nichts, und ich fand ihn vor den Lamellen und innen sehr stark mit Staub zugedreckt vor. Das habe ich, soweit ich konnte, alles entfernt. Und hatte wieder Hoffnung.
Kurzzeitig hat sich danach der Ofen beim Anzünden ungewöhnlich verhalten, hatte plötzlich gelbe Flammen, und die Temperatur ging runter, worauf ich schnell höhergedreht habe, wodurch die Flammenn kurzzeitig ziemlich wild reagiert haben. Aber dann hat sich alles wieder beruhigt.
Aber - es stinkt weiterhin. Mal etwas weniger, mal stärker.
Und dabei ist es auch egal, wie weit ich das Öl aufdrehe (wobei ich höhere Temperaturen gar nicht erst probiert habe.)
Es ist nicht aktzeptabel, weil eindeutig gesundheitsschädlich. Was mich zusätzlich belastet, weil ich schon einige chronische gesundheitliche Probleme habe. Eigentlich dürfte ich den Ofen so gar nicht mehr verwenden. Aber es ist Winter, das ist schwierig (und es kommen jetzt sehr kalte Tage), zumal der Holzofen in der Küche leider auch ein Problem hat und sämtliches Holz und Kohle doppelt so schnell verbrennt als er sollte (ein Hartholzbrikett eine halbe Stunde), ein weiteres Problem, das ich bisher nicht lösen kann und das hier vermutlich noch einen eigenen Thread bekommt. Mit der Nacht zum Morgen wird es bei mir deshalb ziemlich kalt. Und ich muss tagsüber mindestens alle 15 Minuten nach dem Holzofen schauen. Den ganzen Tag. Außerdem heizt der nur unzureichend das Wohnzimmer mit. Aber, wie gesagt, ein eigenes Problem, das ich jetzt aber mehr zu spüren bekomme.
Ich heize jetzt seit einigen Tagen nur noch phasenweise mit dem Ölofen, halte mich währenddessen oft in der Küche auf, soweit möglich, und heize oft nur mit dem Holzofen (der hat aber ein eigenes Problem, siehe unten) Und aufgrund meiner Gesundheitsprobleme bin ich eigentlich öfter auch mal auf das einfachere Heizen mit dem Ölofen angewiesen. Der ist sehr wichtig für mich.
Mein Ölofen war noch nie so sauber wie jetzt, das Ofenrohr ist auch sehr gut gereinigt, der Schornstein ist frisch gereinigt.
Was ist hier los??? Ich verstehe auch nicht, dass es nach dem Reinigen am 27. zunächst mehrere Stunden gar nicht mehr gerochen hat. Und das es ab und zu auch mal kurze Zeiten gab, wo es viel weniger bis gar nicht gerochen hat. Das ist aber leider aktuell nicht mehr der Fall, wie es scheint.
Einen neuen Ölofen zu kaufen (falls das die aktuellen Gesetze - auch in meinem Fall - überhaupt noch erlauben) erscheint mir wenig zielführend. Der jetzige scheint keine Mängel zu haben.
Auf eigene Kosten einen anderen Kaminkehrer holen, der dann gezielt in den Kamin schaut darf ich gar nicht, wie ich erfahren habe. Auch diese Idee hatte ich.
Es gibt etwas, was ich noch nicht gemacht habe, und das ist die Reinigung des Filtersiebes im Ölregler. Das ist schon länger nicht mehr gemacht worden. Vorne hat es dann irgendwann angefangen ab und zu herauszutropfen. Mein Sohn hat dann dort ein Dichtband eingeschraubt. Getropft hat es dann nicht mehr. Aber der Filter dürfte nicht der sauberste sein. Das haben wir früher mal gemacht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das für mein Problem Bedeutung hat. Oder doch? Der Filter gehört natürlich sowieso gereinigt. Aber ich hatte jetzt Angst, dass es danach noch mehr tropft, da vielleicht die Dichtung nicht mehr gut ist. Und eine Ersatzdichtung werde ich nicht so einfach bekommen. Solche Öfen werden längst nicht mehr hergestellt. Wenn, dann wollte ich das versuchen, wenn es wärmer ist. Und hoffen, dass ich das irgendwie hinbekomme.
Vielen Dank für's Lesen dieses langen Textes!
Ich würde mich riesig freuen, wenn Ihr hilfreiche Ideen habt, die vielleicht mein Problem lösen können. Ich habe schon viele Nerven in den letzten Wochen deshalb lassen müssen. Und der Winter dauert noch einige Wochen. Mich graust es, wenn ich nur daran denke. Es muss eine Lösung geben.
Ich hatta auch schon einen ganzen Winter nur mit dem Ölofen geheizt, als ich rückenbedingt den Holzofen nicht versorgen konnte. Ich kann nur beten, dass das jetzt gerade nicht passiert.
LG
Panda
Leider kann man hier die eigenen Beiträge nicht editieren (Edit, das scheint nur für den Startpost zu gelten, wie ich gerade gsehen habe.)
Dehalb füge ich hier noch an, dass die Dämpfe etwas stärker werden, soweit ich das einschätzen kann, wenn man die Temperatur etwas höher stellt. Ich hatte eigentlich gehofft, dass das Gegenteil eintritt, weil dann evtl. der Zug besser wird.
Und der Geruch ist grundsätzlich nicht so extrem, wie er am 24.12. war. Aber in relativ kurzer Zeit füllt sich der Raum doch mit diesem Geruch und ist dann immer weniger zu ertragen.
Hallo, bei Deinem Holzofen würde ich zuerst die Türdichtungen prüfen, z.B. mit einem Papierstreifen. Den an verschiedenen Stellen auf die Dichtung legen und Tür verriegeln. Kannst Du den Streifen leicht herausziehen, dann Dichtungen erneuern. Wenn die Dichtungen intakt sind, benötigst Du evtl. eine zusätzliche Drosselklappe, sofern nicht vorhanden. Vor dem Einbau Schornie fragen....
Mit Ölöfen habe ich keine Erfahrung. Würde nach Deiner Beschreibung auf Probleme der Gemischregulierung tippen. Es könnte sein, dass der Ofen mit Brennstoffüberschuss feuert. Evtl. Gelangt auch zusätzliches Öl aus einer Undichtigkeit in den Verbrennungsbereich. Das mal genau überprüfen.
Wenn keine Reparatur möglich ist: Ölöfen scheint es im Handel noch zu geben.
Wünsche viel Erfolgt und eine bald wieder warme Stube.
Danke für Deine Antwort.
Zum Holzofen werde ich demnächst in einem gesondertem Thread anworten, dazu bin ich nur noch nicht gekommen. Ich hätte vielleicht hier noch gar kein Detail erwähnen sollen.
Bei einem solchen Ölofen gibt es keine Gemischregulierung. Nur einen Öltank, eine Leitung zum Brennraum und dazwischen einen Regler samt Filter und drei Bedien-Möglichkeiten, den Ölzufluss zu regulieren bzw. zu öffnen bzw. zu schließen. Auf einem anderen Weg kann kein Öl in den Brennraum gelangen.
Und hinten gibt es den sogenannten Verbrennungsluftbegrenzer, wie ich ihn oben beschrieben hatte. Der Ofen scheint - bis auf den Regler-Filter, siehe oben - in Ordnung zu sein. Würde es wegen Schmutz im Filter Probleme geben, dann würde zu wenig Öl herauskommen und keine vernünftige Flamme zustandekommen. Das hatten wir schon mal gehabt.
Aber brennen tut er an sich gut. Nur eben mit mehr oder weniger Geruchsentwicklung.
Solange ich nicht überzeugt bin, dass es am Ofen liegt, kann ich den nicht guten Gewissens austauschen. Und der Kaminkehrer hat zwar so dahin gesagt, "dann muss ein neuer Ofen hin". Aber der hat ihn auch erstens nicht angeschaut. Und ob das dann tatsächlich auch erlaubt ist, müsste zu klären sein. Und 500 Euro und ein gewisser Aufwand sind dann ja auch zu leisten.
Aber ich sehe bisher nicht, dass der Ofen ein Problem hat. Außer es kann doch mit dem Ölregler zusammenhängen.
Es wäre schön, wenn sich noch jemand zu Wort meldet, der sich mit solchen Öfen auskennt.
Ich habe ihn heute Morgen wieder angezündet und auf die erste Raste beim Regler (ca 0,7 auf der Skale) laufen lassen. Irgendwann sind es dann auf der Platte Temperaturen von ca 120-130 Grad. Und hab ihn 4 Stunden auf dieser minimalen Stufe laufen lassen. Wie wir das häufig gemacht haben. In der Zeit hat er ununterbrochen gerochen und damit dann auch das Wohnzimmer.
Dann habe ich ihn auf Stufe 1,5 höhergedreht. Das war vor 2 Stunden. Seitdem riecht er deutlich weniger.
Dieses Spiel hatte ich gestern allerdings auch gemacht. Erst auf 0,7, dann auf 1, schließlich auf 1,5. Gerochen hat es dabei aber immer.
Mal riecht es mehr, mal weniger, von der Temperatur irgendwie abhängig, aber irgendwie auch wieder nicht.
Und das verstehe ich nicht! Früher hat es gar nicht gerochen.
Und wenn man dann noch eine Weile wartet, dann riecht es meistens wieder mehr.
Es gibt auch Phasen, wo man die Flamme fast nicht sieht, weil sie so ruhig und tiefblau brennt. Dann plötzlich wieder wird die Flamme lauter und teilweise auch gelber.
Ich bin noch dabei herauszufinden, ob das mit der Geruchsentwicklung im Zusamenhang stehen könnte. Aber dann weiß ich immer noch nicht die Ursache.
Mag mir jemand erklären, wie das mit den Editiermöglichkeiten der eigenen Posts ist? Meinen zweiten Post konnte ich gestern noch editieren. Das wollte ich gerade mit meinem letzten machen, geht aber nicht. Hat man nur 5 Minuten dafür Zeit nach dem Verfassen?
Eine halbe Stunde später, riecht er tatsächlich wieder viel stärker, und damit auch das Wohnzimmerimmer noch bei gleicher Stufe. Dann schaue ich 5 Minuten nochmal nach, da riecht er wieder schwächer. Praktisch geruchsfrei ist er aber nie wirklich. Verwendbar ist er so aber nicht.
Ich brauche die Ursache, um eine Chance zu haben, das Übel zu beseitigen.
Mir ist gerade etwas aufgefallen. Ich hatte die Idee, nachzuschauen ob beim Deckel oben des Ölofens vielleicht irgendwie Schmutz zu finden ist, der das saubere Abdichten beim Schließen des Deckels verhindert. Und als ich mit einem Tuch herumgewischt habe, hatte ich plötzlich seltsame Fasern gelockert.
Ich hoffe jetzt inständig, dass das keine Asbestfasern sind. Aber die Google-KI hat bestätigt, dass bis 1993 sehr häufig Asbest in Ofendichtungen verwendet worden ist. Der Ofen hat gute Chancen, älter zu sein. Und ich habe mit dem Tuch ziemlich übel daran herumgewischt, bis sich solche Dichtungsteile gelöst haben!! Ich hab jetzt echt Angst.
Beim näheren Hinsehen ist mir aufgefallen, dass die gesamte Deckeldichtung ziemlich kaputt ist. Jetzt ist sie allerdings dadurch noch mehr beschädigt. Möglicherweise stinkt er dadurch jetzt noch mehr und ich muss zunächst ganz auf ihn verzichten.
Woher bekomme ich eine solche Dichtung??? Ich bräuchte sie jetzt dringend. Jetzt ist leider auch noch Wochenende, wo sowieso nichts möglich ist.
Kann ich diese selbst falls ich etwas passendes irgendwoher bekomme, selbst anbringen?
Wäre allein das schon ein Grund, den ganzen Ofen zu entsorgen und einen neuen zu holen?
Ich frage mich allerdings, ob das der Grund für den Geruch sein kann. Ich hatte den Eindruck dass es ausschließlich aus dem kleinen Loch in der Mitte herausgast.
Ich bitte um Antworten, wenn irgendjemand etwas weiß.
Das ist die Dichtung unter dem Deckel des Ölofens. Die Kamera fängt vorne an. Hinten rechts habe ich leider beim Reinigungsversuch Fasern gelöst.
Ich hätte jetzt ja gerne morgen früh den Ofen wieder angeheizt, um zu schauen, ob es jetzt noch mehr stinkt und, falls möglich, die geschätzten 4 Liter Heizöl aus dem Tank wegzuheizen.
Sollten es aber wirklich Asbestfasern sein, verbietet sich das mit Sicherheit, weil sonst durch die Ritzen heiße Luft strömen kann und die gelockerten Fasern in die Raumluft verteilt. Oder?
Ich bin schon am Planen, was alles nötig ist, um den Ofen zu ersetzen, d.h. es jedenfalls zu versuchen. Ich bin nicht begeistert
moin,
bei nem Ölofen ist das immer mit Vorsicht zu behandeln, im Regler ist ein Filter - dann vom Regler zum Brennertopf, Einlaufstutzen, was auch sein kann, dass die Luftdüsen im Topf sich zugesetzt haben. mit Vorsicht zu händeln, wenn Loch im Boden isser kaputt. liegen die Brennringe korrekt - und sauber? beim Einlass zum Schornstein müsste auch ein Formblech sein, liegt das richtig. ganz wichtig, ist die Verbrennungsluftklappe freigängig, das Rohr zum Schornstein müsste auch sauber sein. und ja, durch die kaputte Dichtung kann es den Zug beeinflussen. die solltest ersetzen.
kenne etliche da braucht es keine Dichtung dort.
es gibt immer weniger von den Ölöfen,
Danke für Deine Antwort,
Ja, das ist mein Problem. Ich kann hier aber leider nur einen solchen Ofen nutzen, aber es ist schwierig, noch Informationen dafür zu bekommen. Über den Filter im Regler oben habe ich schon geschrieben. Der ist nicht sauber.
Ein Loch ist nicht im Boden. Die seitlichen kleinen Löcher sehen von oben gesehen durchgängig aus, den Einlaufstutzen habe ich erst wieder durchgestoßen. Gäbe es hier Probleme, wäre aber auch der Brennvorgang gestört, oder? Das ist er bei mir aber nicht. Auch darüber hab ich schon geschrieben.
Die Brennringe sollten, so wie ich sie immer einsetze, richtig sitzen.
Von einem Formblech vor dem Schornstein weiß ich nichts. Ich hatte Bilder gemacht durchs Rohr bis zum Schornstein. Wie auch immer so ein Formblech aussieht, ich sehe da nichts. Aber ich kann ja mal das Bild heraussuchen und hier einstellen.
Was bitte ist eine Verbrennungsluftklappe? Ich weiß nur von einem Verbrennungsluftbegrenzer, der auf der Rückseite des Brenntopfes angeordnet ist und den ich gereinigt habe. Der war komplett verstaubt.
Die Dichtung ersetzen, klar das ist unbedingt nötig. Aber das ist leicht gesagt. Auch hierüber habe ich oben einiges dazu geschrieben. So ein Tipp ist nicht so einfach umsetzbar. Deshalb habe ich dazu auch Fragen gestellt. Wenn die keiner beantworten kann, bleibt nur noch den Ofen auszutauschen.
Wenn die Dichtung Asbest enthält, wird das gar nichts mit dem Austauschen. Und wenn ich so ein Teil nirgendwo mehr bekomme, ist das auch unmöglich. Die Dichtung macht vermutlich Sinn, denn sonst sitzt der Metalldeckel auf dem Metalltopf auf, und solche Teile sind wohl nie so präzise gefertigt, dass die komplett dicht machen oder verziehen sich im Lauf der Zeit.
Es folgen Bilder, wenn ich sie finde.
Ich habe auch ein kurzes Video oben verlinkt zum Anschauen, das die kaputte Dichtung zeigt. Wieder die Frage, ob diese Asbest enthält.
Meine ganzen Informationen sind dafür gedacht, den Sachverhalt konkret erfassen zu können.
Jetzt ein paar Bilder. Da man nur ein Bild hochladen kann, habe ich sie in eins gepackt.
Ich hoffe, dass man das Bild hier anschauen kann. Nach kurzer Zeit lassen sich ja die Posts hier leider nicht mehr verändern.
Links oben eine Teleaufnahme durch das fast 2m lange Rohr bis zum Schornstein. Das ist eine Stelle, an die ich selbst nicht herankomme. Von einem Formblech ist nichts zu sehen. Oder?
Rechts oben zeigt die Stelle der Dichtung unter dem Deckel oben, an der ich reinigen wollte. Dadurch haben sich leider diese Stücke gelöst.
Rechts unten eine andere Stelle dieser Dichtung. Dort fehlt ein Stück. Meine dringende Frage ist, ob dieses Zeug asbesthaltig ist. Wir selbst haben den Ofen vielleicht 20 Jahre o.ä., aber da war er schon gebraucht. Und erst seit 1993 durfte kein Asbest mehr verwendet werden, vorher war es auch in diesem Bereich leider üblich, wie es aussieht.
Links unten ist der Verbrennungsluftbegrenzer des Ofens, der sich unten hinten am Brennertopf befindet. Bevor ich ihn gereinigt habe, mit Staubsauger und Wattestäbchen, sah er schlimm aus, total eingestaubt. Die Reinigung hat an meinem Problem aber nichts geändert.
Ich würde sehr gerne diese Dichtung austauschen, aber nur, wenn sie auf keinem Fall aus Asbest ist. Bleibt dann aber noch die Frage, woher man so eine Dichtung bekommt, für einen Ofen von Seppelfricke, einer Firma, die es so schon lange gar nicht mehr gibt.
Ob diese Dichtung der Grund für mein Problem ist, ist aber noch überhaupt nicht klar.
Ich traue mich jetzt auch nicht mehr, den Ofen weiter zeitweise zu verwenden und zu testen aus Angst, dass jetzt Fasern der Dichtung dadurch an die Raumluft abgegeben werden könnten.